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Klima Elfenbeinküste / Beste Reisezeit Elfenbeinküste

Die Elfenbeinküste ist ein Staat in Westafrika. Das Land grenzt im Süden auf einer 520 Kilometer langen Küstenlinie an den Atlantischen Ozean, und es hat Landgrenzen mit Ghana, Mali, Burkina Faso, Guinea und Liberia. Das Landesinnere der Elfenbeinküste ist überwiegend flach und von vielen Ebenen und Hochebenen durchzogen. Bergig ist allein der Westen entlang der Grenze zu Guinea. Der Norden des Landes ist durch Steppenlandschaften, der Süden durch einen tropischen Regenwald geprägt.

Mehrere Klimazonen

Das Klima der Elfenbeinküste wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Das Land liegt nur 400 Kilometer nördlich des Äquators, was ein tropisches Klima bedingen würde. Dieses herrscht allerdings nur entlang der Küsten vor, während sich die Verhältnisse Richtung Norden in ein arides Klima verwandeln. Die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge nimmt von Süden nach Norden hin ab. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei tropischen 28 Grad. Allerdings gibt es erhebliche Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten und zwischen Norden und Süden. Ein weiterer Einflussfaktor auf das Klima der Elfenbeinküste sind die afrikanischen Windsysteme. Der Nordostpassat bringt in den Wintermonaten heiße, trockene und zum Teil staubige Luft aus der Sahara ins Land. In den Süden der Elfenbeinküste führt der Südostpassat aus dem Golf von Guinea feuchtwarme Luft heran. Er bringt vor allem in den Sommermonaten reichhaltige Niederschläge mit sich.

Die Küstenregionen im Süden der Elfenbeinküste

An den Küsten im Süden herrscht ein äquatoriales, tropisches Klima vor. Es gibt das ganze Jahr über nur geringfügige Temperaturschwankungen zwischen 25 und 30 Grad. Dafür gibt es große Niederschlagsmengen zur Regenzeit, und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 Prozent. Im Süden der Elfenbeinküste gibt es zwei Regen- und zwei Trockenzeiten. Die große Trockenperiode liegt zwischen Dezember und April, die kleinere zwischen August und September. Zwischen Mai und Juli liegt die große Regenzeit, während die kleinere zwischen Oktober und November eintritt.

Flagge der Elfenbeinküste

Flagge der Elfenbeinküste ©iStockphoto/Huebi

Zwischen Regenwald und Savanne

In dem Bereich, in dem der Regenwald 200 Kilometer nördlich der Küstenlinie in die Savanne übergeht herrscht ein feuchtes Savannenklima vor. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf zwischen 14 und 33 Grad, während die Luftfeuchtigkeit zwischen 60 und 70 Prozent liegt. Es fällt eine Jahresniederschlagsmenge von ca. 1.200 Millimetern. Auch in dieser Region der Elfenbeinküste wechseln sich jedes Jahr Trocken- und Regenzeiten ab. Die zwei Trockenzeiten sind von November bis März und von Juli bis August. Die beiden Regenzeiten zwischen Juni und Oktober sowie zwischen März und Mai.

Trockenes Savannenklima

Im Norden der Elfenbeinküste herrscht ein trockenes Savannenklima vor. Es fällt deutlich weniger Regen und die Luftfeuchtigkeit liegt mit 40 bis 50 Prozent niedriger als in den übrigen Landesteilen. Für die Trockenheit im Norden sorgt vor allem der Nordostpassat. Es gibt nur eine Regenzeit zwischen Juli und Oktober, ansonsten herrscht Trockenzeit. Mehr Niederschläge gibt es dagegen in der Bergregion im Nordwesten.

Beste Reisezeit

Als beste Reisezeit für die Elfenbeinküste kann die Zeit zwischen November und April gelten. Dann ist mit wenig Regen zu rechnen und die Luftfeuchtigkeit ist niedriger als während der Regenzeit. Plant man eine Rundreise durch das gesamte Land, sollte man die abweichenden klimatischen Verhältnisse in den einzelnen Landesteilen berücksichtigen.

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