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Klima Nepal / Beste Reisezeit Nepal

Nepal ist nicht gleich Nepal, was das Klima betrifft. Einerseits gibt es in Nepal extreme Höhenunterschiede vom Tiefland bis ins Hochgebirge mit seinen vielen Achttausendern. Andererseits sind auch die extremen jahreszeitlichen Wechsel dafür verantwortlich, dass es in Nepal kaum ein als einheitlich zu bezeichnendes Klima gibt, vor allem wird das Klima dort vom starken Monsun geprägt. So kommen in Nepal je nach Klimazone und Jahreszeit Wettersituationen von tropischen und subtropischen Klimalagen bis hin zu hochalpinen Schneemassen im Himalaya vor. Allgemein kann man sagen, dass die Niederschläge in Nepal umso höher ausfallen je höher die Ortslage.

Die jahreszeitlichen Wechsel bestehen in der Monsunzeit, welcher im Jahresverlauf dem europäischen Sommer gleicht (also von Juli bis September), der Trockenzeit, welche in der Zeit unseres Winters liegt und zwei Zwischenzeiten, ähnlich unserem Frühling und Herbst.
Die hochliegenden Wüstengebiete der tibetischen Hochebene haben ein recht gemäßigtes Klima, die Temperaturen dort liegen das ganze Jahr über etwas über dem Gefrierpunkt und es gibt kaum Niederschläge.

Im Hochgebirge des Himalaya herrscht ab etwa 4000 Metern hochalpines Klima. Hier bleibt die Temperatur das gesamte Jahr über unter dem Gefrierpunkt, Schnee und Eis bestimmen die Landschaft. Ausschließlich im Frühling und im Herbst können hier auch angenehme Temperaturen herrschen mit relativ wenigem Niederschlag.

In Kathmandu (1.200m/NN) kann man während der Trockenzeit (also unserem Winter entsprechend) von Dezember an mit recht angenehmen Temperaturen rechnen. Tagsüber liegen sie bei etwa 20°C und nachts etwa am Gefrierpunkt. Hier ist allerdings auch der farbenfrohe Frühling ab März besonders schön. Zwar fallen vereinzelte Schauer, jedoch sind die Temperaturen in dieser Zeit besonders angenehm.

Der Terai ertrinkt während des Monuns quasi in den Regengüssen – Straßen werden einfach überspült und mit den Schlammmassen abgetragen. In Kathmandu bemerkt man dagegen nicht so viel vom Monsun.

Im gesamten südlichen Teil des Landes (Tiefebenen) ist mit tropischem Klima zu rechnen, im Bergland – also im mittleren teil Nepals – sind die Temperaturen eher subtropisch und im Norden, wo das Himalaya sich in den Himmel reckt erlebt man ganzjährig alpines Klima.

Nepal

Nepal ©iStockphoto/jmaehl

Beste Reisezeit:

Wer Nepal besuchen möchte, dem seien die Monate Anfang September bis November angeraten. Allerdings kann das Kathmandu-Tal mit seinem sehr milden Klima auch bis in den Sommer hinein schön für eine Reise sein (19-27°C).

Von Juli bis September muss überall mit dem Monsun gerechnet werden, der eine Weiterreise gegebenenfalls unmöglich macht.

Der Herbst und der Winter eignen sich für eine Reise in die Tiefebenen sehr gut, denn hier sinken die Temperaturen nachts kaum je unter 10°C und tagsüber sind es immerhin etwa 17°C. Wer es also grundsätzlich nicht zu heiß mag, hat hier seine beste Reisezeit.

Für Trekking-Reisende eignen sich die Monate Ende September bis Anfang November am besten. Hier sind die meisten Wege begehbar und es ist häufig trocken. Dennoch muss in höheren Gebieten immer auch mit Neuschnee gerechnet werden. Auch der März und der April können sich für Trekking-Touren gut eignen.

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