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Klima Mosambik / Beste Reisezeit Mosambik

Mosambik ist ein Land an der Südostküste Afrikas. Auf der Ostseite grenzt es zwischen dem 27. und dem 10. Grad südlicher Breite an den Indischen Ozean. Die „Straße von Mosambik“ trennt das Festland vom Inselstaat Madagaskar. Auf der Landseite grenzt Mosambik an Malawi, Tansania, Simbabwe, Sambia, Swasiland und Südafrika. Mosambik verfügt über einen 2.800 Kilometer langen Küstenstreifen, an den sich ein breites Küstentiefland anschließt. Demgegenüber ist das Land allerdings nur zwischen 50 und 600 Kilometer in Ost-West-Richtung breit. In westlicher Richtung breitet sich hinter der Küste ein ca. 1.000 Meter hohes Tafelland aus mit Bergen von bis zu 2.000 Metern Höhe. Aufgrund der vielen Flüsse, die durch Mosambik fließen (darunter der Sambesi mit über 2.500 Kilometern Länge), ist das Land sehr fruchtbar. Es ist überwiegend von Wiesen, Weiden und Buschland bedeckt.

Maritim geprägtes Savannenklima

In Mosambik herrscht ein Savannenklima vor, das sich durch die Abfolge von einer trockenen und einer feuchten Jahreszeit auszeichnet. Während der Regenzeit, die von November bis zum April dauert, fällt ca. 80 Prozent der Jahresniederschlagsmenge. Je nach Region schwankt die Menge des jährlichen Niederschlags zwischen 700 und 1.500 Millimetern pro Quadratmeter. Zur Regenzeit steigt die Luftfeuchtigkeit deutlich an und es wird schwül und heiß. Während der Trockenzeit fällt nur sehr wenig Regen. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über hoch und im Wesentlich konstant. Sie liegen zwischen 25 und 30 Grad. Im Inland wird es mit bis zu 35 Grad etwas wärmer. An den Küsten ist es nachts mit ca. 15 bis 25 Grad recht schwül, während es nachts im Inland etwas stärker abkühlt. Die Konstanz der Temperaturen im Jahresverlauf verweist auf das durch den ausgedehnten Küstenstreifen bedingte maritime Klima. Durch die Schwüle und hohe Luftfeuchtigkeit während der Regenzeit werden die eigentlich geringen jahreszeitlichen Temperaturunterschiede subjektiv stärker wahrgenommen.

Mosambik

Mosambik ©iStockphoto/EcoPic

Drei Klimazonen

Da sich Mosambik auf über 2.800 Kilometern von Norden nach Süden erstreckt, gibt es drei unterschiedliche Klimazonen, in denen das wechselfeuchte Tropenklima leicht variiert. In der nördlichen Küstenzone beeinflussen die Passatwinde das Klima, die große Regenmengen bringen. Während der Trockenzeit wehen dagegen trockene Südwestwinde. Das Klima der südlichen Küstenzone wird vom Südostpassat beeinflusst. Von Oktober bis März ist es hier heiß und regnerisch. Die übrigen Monate sind meistens kühl und trocken. Die auf einem Hochplateau gelegene Inlandzone weist das ganze Jahr über gleichmäßig hohe Temperaturen und weniger Niederschläge auf. An den nach Osten geneigten Gebirgshängen fällt hingegen eine jährliche Niederschlagsmenge von bis zu 2.000 Millilitern pro Jahr. Dies liegt deutlich über der durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge für ganz Mosambik von 760 Millimeter pro Quadratmeter. Die Abfolge von Regen- und Trockenzeit ist in allen drei Klimazonen gleich, wobei der Einfluss der Passatwinde im Inland geringer ist. An den Küsten ist während der Regenzeit mit Stürmen und Überschwemmungen zu rechnen.

Beste Reisezeit

Für Mosambik dürfte die beste Reisezeit zwischen April und Oktober liegen. Während der Regenzeit ist mit einer hohen Luftfeuchtigkeit und starken Niederschlägen zu rechen. Insbesondere die Monate Januar und Februar sollte man meiden, da es dann zu Stürmen und Überschwemmungen kommen kann. Beachten sollte man, dass es im Inland trockener und wärmer ist als an der Küste.