Skip to main content

Klima Niue / Beste Reisezeit Niue

Niue ist eine kleine Koralleninsel im Südpazifik. Sie befindet sich etwa 2400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland. Von hier aus wird sie auch verwaltet. Niue ist nur 261,46 km² groß. Auf der Insel gibt es insgesamt etwa 13 Dörfer und einige kleinere Siedlungen. Allerdings kann sie mit wunderbaren Sandstränden und einer atemberaubenden tropischen Natur im Landesinneren aufwarten.

Ebenso wie die anderen Inseln im südlichen Pazifik gehört auch Niue in die tropische bzw. subtropische Klimazone. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt: Niue befindet sich auf der anderen Seite des Äquators. Wenn es auf der Nordhalbkugel Winter ist, herrscht im Südpazifik der Sommer vor und umgekehrt. In den Tropen gibt es außerdem keine Jahreszeiten, die innerhalb eines Jahres mit drastischen Klimaveränderungen aufwarten können. Eine Ruhephase der Natur, wie sie bei uns der Winter darstellt, ist dort unbekannt. Stattdessen bleiben die Temperaturen das ganze Jahr hindurch mehr oder weniger konstant: Die mittlere Jahrestemperatur bewegt sich zwischen 25 und 30°C. Das klingt zwar nicht danach, als ob es auf Niue besonders heiß wäre, aber man sollte sich nicht täuschen lassen. Im Südpazifik werden zwar keine Spitzentemperaturen erreicht, doch da hier bedingt durch die Regenwälder ein immerfeuchtes Klima vorherrscht, ist die Luftfeuchtigkeit generell sehr hoch. Sie liegt im Schnitt bei etwa 80 Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland werden gerade mal Werte von 60 Prozent erreicht – je nach Wetterlage.

Zwar kommt es temperaturmäßig während des Jahres zu nicht allzu großen Unterschieden, aber in puncto Regenhäufigkeit kann man grob zwei Jahreszeiten unterscheiden: In der Trockenzeit zwischen April und Oktober scheint häufig die Sonne und es fallen nur geringe Niederschlagsmengen. Zusätzlich sorgt der Passatwind für ein wenig Abkühlung. Zwischen November und März jedoch herrscht die Regenzeit: Etwa 3/4 der jährlichen Niederschlagsmenge entfällt in diese Zeit. Zugleich wird es sehr warm: Temperaturen von bis zu 30/ 32°C am Tage und 22/ 23°C in der Nacht sind keine Seltenheit. Bedingt durch den vielen Regen ist die Luft schwül-warm und für einen normalen Mitteleuropäer nur schwer auszuhalten. Zudem ist dies auch die Jahreszeit der Wirbelstürme: Alle 2 bis 3 Jahre werden die Inseln des Südpazifik von heftigen Taifunen und Zyklonen heimgesucht. Besonders häufig entstehen Wirbelstürme bei Tiefdruckgebieten. Glücklicherweise fängt jedoch die hohe Steilküste der Insel eventuelle Wellenberge ab, die mit den Stürmen einhergehen und große Schäden anrichten können. Der kühlste Monat ist der August mit durchschnittlich 25°C am Tag und 18°C in der Nacht. Am heißesten wird der Februar: Die Durchschnittstemperatur liegt bei 29°C am Tage.

Niue

Niue ©iStockphoto/ctbctb8

Beste Reisezeit:

Wie bei den anderen Inselstaaten des Südpazifik auch sollte man die Regenzeit eher meiden. Die Wetterbedingungen sind für einen Traumurlaub unter Palmen nicht unbedingt ideal: Im Gegenteil, Regen, wenig Sonne und Wirbelstürme können dem Reisenden sogar ziemlich den Spaß am Urlaub verderben. Die Faszination der Südsee erkundet man am Besten zwischen April bis Oktober. Dann sind die Temperaturen auch für Europäer erträglich und die Sonne scheint durchschnittlich 3000 Stunden im Jahr. Besonders zwischen Juni und Oktober gibt es mit 8 bis 9 Regentagen pro Monat eine relativ hohe Sonnenwahrscheinlichkeit. Am häufigsten regnet es zwischen Januar und März mit 15 bis 17 Regentagen.