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Klima Rumänien / Beste Reisezeit Rumänien

Rumänien liegt in einer Übergangszone zwischen einem gemäßigten Klima und kontinentalem Klima. Innerhalb des Landes gibt es große klimatische Unterschiede. Insgesamt kann man Rumänien in sechs verschiedene Klimazonen unterscheiden. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in dem osteuropäischen Land beträgt insgesamt 675 Millimeter. Im Donaudelta im Norden des Landes ist es nur halb so viel. In den Bergen ist dagegen durchschnittlich doppelt so viel Niederschlag möglich. Einen großen Einfluss auf die großen Klima-Unterschiede in den verschiedenen rumänischen Regionen haben die riesigen Bergketten des Balkangebirges, der Dinarischen Alpen und der Süd- und Westkarpaten. Diese schwächen im Landesinneren unter anderem die mediterranen Einflüsse vom Schwarzen Meer deutlich ab.

Große Temperatur-Unterschiede

Neben den Niederschlagsmengen können auch die Temperaturen innerhalb Rumäniens sehr stark schwanken. In den südlichen Regionen und im Osten am Schwarzen Meer, der wärmsten Region des Landes, kann das Thermometer im Sommer auf bis zu 40 Grad Celsius klettern. Außerdem ist hier eine Luftfeuchtigkeit von bis zu 80 Prozent möglich. Die Winter sind in diesen Regionen mit Temperaturen von durchschnittlich 5 Grad Celsius sehr mild. Dagegen muss man sich im Norden Rumäniens und vor allem in den Bergen auch im Sommer auf kühle Temperaturen von weniger als 20 Grad Celsius, starke Winde und viel Regen einstellen. Im Winter können vor allem im Norden und in den einzelnen Hochgebirgs-Regionen extreme Temperaturen von bis zu -30 Grad Celsius erreicht werden. Im Winter schneit es nahezu in allen Regionen des Landes – selbst am Schwarzen Meer sind kurzzeitig geschlossene Schneedecken zu finden. Im Hochgebirge sind sogar Schneehöhen bis zu fünf Metern möglich.

Der kälteste Monat des Jahres ist der Januar. Als wärmster Monat des Jahres gilt der Juli. Der Winter beginnt in den Bergregionen bereits Mitte September und kann bis zu 200 Tage dauern. Im Tiefland ist der Winter dagegen deutlich kürzer und die Temperaturen deutlich milder. Temperaturen und Niederschlagsmengen im Herbst und im Frühling können sich in den verschiedenen Regionen des Landes stark unterscheiden.

Rumänien

Rumänien ©iStockphoto/silviu1981

Beste Reisezeit

Rumänien ist das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseland für Touristen aus aller Welt. Die begehrteste Zeit für einen Urlaub in Rumänien sind die Sommermonate Juni bis August. Diese Zeit eignet sich für einen Badeurlaub am Schwarzen Meer ebenso wie für einen Wander- und Mountainbike-Urlaub in den Bergen. Wer die zahlreichen Zugvögel im Donaudelta oder andere Natur-Phänomene beobachten möchte, sollte allerdings im April oder Mai nach Rumänien reisen. Die Zeit von Dezember bis März eignet sich für einen ausgiebigen Winterurlaub in den Bergen, da hier aufgrund des andauernd starken Schneefalls überwiegend gute Wintersportbedingungen herrschen.

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