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Klima Bangladesch / Beste Reisezeit Bangladesch

Bangladesch ist ein von der Tourismusbranche nahezu unentdecktes Land welches im nördlichen Teil Süd-Asiens zwischen verschiedenen indischen Bundesstaaten eingebettet ist. Im Süd-Osten grenzt das Land an Myanmar, im Süden liegt die Küste am Golf von Bengalen. Ein Großteil des Landes ist durchzogen von den drei Flüssen Ganges, Brahmaputra und Meghna. Diese drei Flüsse und ihre Nebenarme prägen das Landschaftsbild mit seiner exotischen Flora und Fauna. Bangladesch liegt auf einer Höhe von nur 6m (Dhaka) bis ca. 1000m (Chittagong-Berge) über Normal-Null. Bangladesch befindet sich zwischen dem 88-93° östlicher Länge und 21-27° nördlicher Breite, was sich, ebenso wie die Lage am indischen Subkontinent entschieden auf das Klima auswirkt. Das Klima ist tropisch bis subtropisch, mit den typischen eher tageszeitlichen Schwankungen (im Gegensatz zu den jahreszeitlichen Schwankungen der gemäßigten Breiten). Während der Monate April und Oktober kann es vermehrt zu tropischen Zyklopen kommen.

Die Jahreszeiten in Bangladesch

Das Jahr wird unterteilt in die Jahreszeiten Winter (Dezember-Februar) Sommer (März-Mai), Monsun (Juni-September) und Herbst (Oktober bis November), wobei die Einheimischen ihr Jahr sogar in bis zu sechs Jahreszeiten unterteilen. Diese sind Frühling, Sommer, Monsun, Herbst, Spätherbst und Winter.

Während des Winters liegen die Tageshöchsttemperaturen bei 19°C mit durchschnittlich 5 Regentagen im Monat. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei ca. 70%. Der vorherrschende Nord-Ost-Passat bringt relativ kalte und trockene Luft mit sich. Im Sommer darf man Temperaturen bis 40°C erwarten. Hier nimmt die Anzahl der monatlichen Regentage auf bis zu 17 Tage zu. Nachts sinken die Temperaturen im Winter unter 12-15°C und im Sommer unter 20-25°C ab. In der Monsunzeit steigt die Anzahl der Regentage auf bis zu 25 im Monat an. Die Luftfeuchtigkeit steigt im Laufe des Jahres stetig an, wobei sie ihr Maximum während des Monsuns erreicht.

Der Monsun in Bangladesch

Der Monsun ist eine der Jahreszeiten, welche die Wirtschaft und das Leben der Bengalen nachhaltig beeinflusst. Bei einem Monsun wehen die Winde stetig aus einer Richtung und es kommt zu vermehrten Niederschlägen. Er entsteht indem sich die innertropische Konvergenzzone (ITC) zwischen den Wendekreisen (bis 30° nördlicher bzw. südlicher Breite) verschiebt. Der Nord-Ost-Passat wird dabei abgelenkt und so zum Süd-West-Monsun. Diese Luftmassen nehmen üder dem Indischen Ozeam Feuchtigkeit auf und werden über der Landmasse Indiens aufgeheizt. Während der Monsunzeit wird in Bangladesch mehr als die Hälfte der Niederschlagsmenge des ganzen Jahres gemessen. Da das Land von West nach Ost bis zu den Chittagong Bergen ansteigt, nimmt die Niederschlagsmenge analog in diese Richtung zu, da die aufsteigenden Luftmassen die enthaltene Feuchtigkeit abregnen. Der Monsun in Bangladesch ist abhängig vom indischen Monsun. Die Zeit des Monsuns wird auch als Regenzeit bezeichnet.

Bangladesch

Bangladesch ©iStockphoto/nielsdesign

Beste Reisezeit für Bangladesch

Im Zeitraum Oktober bis März liegen die empfohlenen Monate um Bangladesch zu besuchen also in den Zeiten in denen der trockene und kühle Passat das Klima beeinflusst. Die Niederschlagsmenge ist hier am geringsten und die Temperaturen sind angenehm, die Luftfeuchtigkeit ist erträglich.
In Bangladesch kann man zweimal das neue Jahr begrüßen. Zum einen wie in dem Rest der Welt auch in der Nacht zum 01.01. Und zum anderen am 14. April, wenn das Bengalische Neujahr gefeiert wird. Eine Teilnahme am bengalischen Neujahrsfest mit seinen faszinierenden Traditionen setzt jedoch vorraus, dass man sich mit den hohen Temperaturen auseinandersetzt.

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