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Klima Kirgistan / Beste Reisezeit Kirgistan

Die ehemalige Sowjetrepublik Krigistan liegt in Zentralasien. Der Binnenstaat ist im Westen von Usbekistan, im Südosten von China, im Süden von Tadschikistan und im Norden von Kasachstan umgeben. Kirgistan ist gekennzeichnet durch Gebirgs- und Hochgebirgslandschaften. Im Gebirgszug Tanshan erheben sich die größten Berge auf Höhen von über 7.000 Metern. Bis zur Höhe von 1.500 Metern herrscht eine Steppenlandschaft vor, bis zur Höhe von 4.000 Meter folgen dann Wälder, Wiesen und Weiden. Die Bevölkerung Kirgistans konzentriert sich in Ferghanatal im Süden und im Tschüital im Norden. Die übrige Landschaft ist überwiegend karg und durch Steppe, Stein- und Geröllwüsten geprägt.

Kontinentales Klima mit extremen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen

Das Klima Kirgistans ist stark kontinental geprägt und trocken. Trockene und heiße Sommer wechseln sich mit eiskalten Wintern ab. Dabei kommen jahreszeitliche Temperaturdifferenzen von bis zu 35 Grad vor. Eine gewichtige Rolle spielen in Kirgistan auch die großen Höhenunterschiede zwischen Bergen und Tälern. Im südwestlichen Ferganatal findet man sogar ein subtropisches Klima vor. Die Maximaltemperaturen betragen hier im Sommer 45 Grad, können im Winter aber auf -18 Grad fallen. Im Juli erreichen die Durchschnittswerte in den Tälern 26 Grad und sinken im Januar auf -4 Grad. Die höher gelegenen Regionen sind niederschlagsreicher als die Täler. Im Sommer erreichen hier die Temperaturen Werte zwischen 17 und 27 Grad. Maximaltemperaturen von 40 Grad sind aber auch hier möglich. Die Wintermonate bringen in den Gebirgen Schnee und Eis. In den Gipfelregionen herrschen sogar polare Verhältnisse. Im Sommer steigen die Temperaturen dort nicht über 10 Grad an. Eine Ausnahme bildet das Gebiet um den See Issyk-Kul, wo ausgeglichere Klimaverhältnisse vorherrschen. Der See wird aus warmen unterirdischen Quellen gespeist, was für ein mildes und gemäßigtes Klima in der Umgebung sorgt. Der See friert auch bei Wintertemperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht zu.

Kirgistan

Kirgistan ©iStockphoto/extremal

Niederschläge

Im ganzen Jahr fällt in Kirgistan nur eine geringe durchschnittliche Niederschlagsmenge von ca. 400 Millimetern pro Quadratmeter. In den Talregionen fällt der meiste Regen zwischen März und Juni und dann wieder zwischen Oktober und November. In der Zwischenzeit sinkt die durchschnittliche Niederschlagsmenge unter 10 Millimeter pro Quadratmeter. An den West- und Nordrändern der Gebirge können dagegen im jährlichen Durchschnitt sogar 1.000 Millimeter pro Quadratmeter an Regen und Schnee fallen.

Beste Reisezeit

Für Bergtouren in Kirgistan sind die Sommermonate Juli und August empfehlenswert. Dann liegen die durchschnittlichen Temperaturen in den Bergen bei angenehmen 20 bis 25 Grad. Sogar ab 3.000 Metern Höhe kann man noch mit bis zu 15 Grad rechnen. Zu beachten ist allerdings, dass die Temperaturen in den Bergen nachts drastisch abfallen. Wer zum Skifahren nach Kirgistan kommen will, sollte zur Skisaison zwischen Dezember und April anreisen. Möchte man in die Talregionen und die größeren Städte Kirgistans reisen, sollte man die sehr heißen und trockenen Sommermonate meiden. Frühling (April bis Anfang Juni) und Herbst (September und Oktober) sind in diesem Fall die beste Reisezeit. Während man zur Erntezeit im Herbst ein buntes Markttreiben erleben kann, kann man im Frühjahr für kurze Zeit die blühende Steppe bewundern.