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Urlaubsziel Singapur

Bei Singapur handelt es sich um einen südostasiatischen Stadtstaat. Zunächst wurde „Singapur“ im Jahre 1819 gegründet; dies geschah durch Sir Thomas Stamford Raffles. Singapur sollte damals zunächst lediglich als ein äusserer Handelsposten der „East India Company“ gelten. Bis zum Jahre 1959 war Singapur dann eine britische Kolonie, bevor im Jahre 1963 eine Vereinigung mit Malaysia folgte. 1965 schließlich wurde Singapur selbständig. Seither gilt Singapur als eines der erfolgreichsten Länder der Erde und führt bedeutende und feste Beziehungen des Handels (es verfügt auch über einen der größten Häfen der Welt).

Singapurs Innenstadt, der „Central Business District“ besteht aus mehreren Stadtteilen, als da wären: (a) Chinatown, ein Stadtteil, welcher bereits zu Zeiten und auf Empfehlung von Stamford Raffles für die dort lebende chinesische Bevölkerung zur Verfügung gestellt wurde; (b) „Orchard Road“ (hier handelt es sich um die „Shopping-Meile“ der Stadt, die international bekannt und beliebt ist); (c) das „Kulturviertel“ namens „Riverside“. Hier können Theater besucht werden, Denkmäler und Museen besichtigt – jedoch ebenso ist auch die Gastronomie hier ansässig in Form von Clubs, Bars und Restaurants.

Weitere Stadtviertel sind „Bugis and Kampong Glam“ (ein Viertel, in welchem vorwiegend Angehörige des Islam leben und darin auch betont ihrer kulturellen Prägung entsprechen können. Bezeichnend hier sind muslimische Märkte, in welchen traditionelle Waren angeboten werden. Das „indische Viertel“ Singapurs trägt den Namen „Little India“. Bereits seit dem 19. Jahrhundert konnte damit begonnen werden, diesen Stadtteil zu einer Art „indischem Zentrum“ entwickeln zu lassen. Die „East Coast“ zählt zu den größeren Wohngegenden des Stadtstaates. Hier befindet sich auch ein Naherholungsgebiet, welches künstlich angelegt wurde: Restaurants, Fitnessgebiete, Grillplätze und Strände dienen hier der Erholung und Entspannung. Industrie- und Wohngebiete sind im Westen und Norden Singapurs zu finden; in „Central Singapur“ begegnen dem Urlauber tatsächlich einige Naturreservate mit Parks, Stauseen und, selbstverständlich, Teilen des tropischen Regenwaldes.

Singapur

Singapur ©TK

In diesem Zusammenhang ist auch „Sentosa“ zu erwähnen: Hier handelt es sich um die größte Insel Singapurs. Bis 1967 war dies noch eine britische Militärbasis; bis heute hat es sich zu einer Freizeitinsel entwickelt, die von vielen Bevölkerungsgruppen gerne aufgesucht wird. Weitere Inseln gibt es, die dem Besucher des Stadtstaats Ruhe und Natur vermitteln – sie sind sauber und verfügen über sanitäre Anlagen wie etwa Grillplätze. Die Namen der einzelnen (Bade-)Inseln lauten unter anderem: Pulau Ubin, die Sister Islands, Lazarus Island, St. John`s Island und Kusu Island. Indonesien und Malaysia haben ebenfalls Inseln in der Nähe: Indonesisch ist Bintan, malayisch sind die Tioman Islands. In beiden Fällen fällt dem Besucher auf, dass es zu einer Maxime auf diesen Örtlichkeiten gehört, unberührte Natur zu erhalten.

Singapur bietet es dem Reisenden, sozusagen die gesamte Palette asiatischer Kultur und Küche innerhalb eines Landes zu erleben; auch die Bewohner des Stadtstaates entstammen Orten aus aller Welt (selbst wenn es hauptsächlich Inder, Malayen und Chinesen sind, die Singapur in multikultureller Hinsicht zu einem Erlebnis machen). Man bemüht sich (und schafft es), durch scharfe Strafandrohungen Kriminalität nahezu unmöglich zu machen; ebenso hat sich die Stadt an jeder Stelle zu beinahe schweizerischer Sauberkeit verpflichtet.

Singapur liegt beinahe direkt am Äquator – folglich ist es eine tatsächlich tropische Region. An jedem Tag des Jahres ist es schwül und heiß – Jahreszeiten im europäischen Sinne sind nicht vorhanden; die Temperaturschwankungen sind normalen Wetterverläufen zuzuordnen. Anders gesagt: Täglich ist es zwischen 23 und 34° C; die Luftfeuchtigkeit beträgt durchschnittlich 85 Prozent und oft regelmäßig bis zu 100. Der Euro ist ca. 2 Singapur-Dollar wert; Übernachtungen können im kleinen Rahmen bereits für 20 Dollar möglich sein. Ansonsten stehen (wie überall sonst auf der Welt auch) nach oben keine Grenzen offen, wenn es um Gästehäuser, Hotels und andere Unterbringungsmöglichkeiten geht.