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Klima Kasachstan / Beste Reisezeit Kasachstan

Kasachstan ist ein Staat in Vorderasien, der mit einer Fläche von gut 2,7 Millionen Quadratkilometern der neuntgrößte Staat der Welt ist. Ein kleiner Teil im Westen des Landes wird zu Osteuropa gezählt.

Aufgrund der Größe des Landes sind viele verschiedene geographische Bedingungen und Landschaften zu finden, die sich auch auf das Klima des Landes auswirken. Von flachen Tälern und Senken im Westen bis hin zur Gebirgskette Altai im Osten und den Hochgebirgen im Süden, die bis auf 7.000m hinaufragen. Aufgrund dieser Vielfalt und der Größe des Landes gibt es große klimatische Unterschiede in Kasachstan.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Klima Kasachstans kontinental geprägt ist aufgrund seiner Entfernung zu einem der Weltmeere. Das bedeutet, dass die Sommer sehr heiß und die Winter sehr kalt sind.

Der Norden

Der Norden Kasachstans ist im Sommer angenehm warm bei 19 Grad im Durchschnitt. Die Winter sind hingegen extrem kalt, insbesondere wenn Kaltluftströme von Norden in die flache Ebene Kasachstans ziehen. Dann können die Temperaturen auf minus 45 Grad sinken. Normalerweise liegen die Durchschnittstemperaturen im Januar bei minus 19 Grad. Im Norden fallen die Winter sehr niederschlagsarm aus, daher fällt selten Schnee.

Zentralkasachstan

Das Zentrum des Landes ist geographisch geprägt von Waldsteppen mit vielen Flüssen und Seen und Halbwüsten. 44% des gesamten Landes sind mit Wüsten und Steppen bedeckt. Im Osten erhebt sich die Gebirgskette des Altai. Im Sommer wird es im zentralen Teil Kasachstans sehr warm mit Temperaturen von 25 Grad im Schnitt. Im Winter ist es extrem kalt mit Temperaturen, die mit dem Norden des Landes zu vergleichen sind. Es herrscht Dauerfrost. Die Temperaturunterschiede zwischen den warmen Sommern und den kalten Wintern sind gewaltig und können um die 90 Grad betragen.
In Zentralkasachstan ist es sehr trocken. Die Niederschläge liegen bei 150-200 Millimeter im Jahresdurchschnitt. In einigen Regionen, beispielsweise am Aralsee und am Balchaschsee liegt der Jahresdurchschnitt bei unter 100 Millimetern. Richtung Osten in den Höhenlagen des Altai nehmen die Niederschläge zu. Hier sind die Gipfel schneebedeckt von November bis in den späten Frühling.

Kasachstan

Kasachstan ©iStockphoto/mromka

Der Süden

Im Süden des Landes sind die Winter kürzer und milder als im Norden. Die Sommer sind extrem heiß, teilweise treten Temperaturen von über 40 Grad auf.
In den Gebirgsregionen des Südens sind die Sommer kurz und mild. Hier sind die Temperaturunterschiede nicht so extrem wie im Rest des Landes. Die Winter sind zwar lang, allerdings nicht so extrem kalt.
Im Süden fällt der meiste Niederschlag im Winter und Frühling, dann zumeist als Schnee.
Im Hochgebirge des Südens herrscht bei Höhenlagen von bis zu 7.000 Metern ein extremes Hochgebirgsklima.

Beste Reisezeit

Bei einer Reise nach Kasachstan kommt es im Wesentlichen auf die Region an, die man besuchen möchte. Wegen der heißen Sommer und eisigen Winter lässt es sich am besten im Frühling und Herbst aushalten. Insbesondere die schönen Steppen im Landesinneren lassen sich im Frühling besuchen, wenn ein wenig Niederschlag gefallen ist und die Wüste zum Blühen bringt. Die Gebirge im Osten und Südosten des Landes lassen sich idealerweise im Sommer besuchen, wenn die Temperaturen mild sind und wenig Niederschlag fällt.

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