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Klima in Angola – Beste Reisezeit für Angola

Der Tropengürtel zieht sich am Äquator um den Globus und beeinflusst auch das Klima in Angola, eines Landes, das im Südwesten Afrikas gelegen, an den Atlantik grenzt.

Angola

Angola ©iStockphoto/AdemarRangel

Klima in Angola – Klimatische Einflüsse

Im Großen und Ganzen kann man das Klima Angolas in drei Zonen gliedern. Im Norden des Landes, da wo das Land sich zum Kongo-Becken hin senkt und tropischer Regenwald die Landschaft prägt, herrscht dank der Nähe zum Äquator ein wechselfeucht-tropisches Klima. Die Temperaturen bewegen sich das ganze Jahr über im Bereich von 25 bis 30 Grad, und auch nachts wird es kaum kühler. Die Regenzeit dauert von November bis März und bringt zu der Hitze auch noch drückende Schwüle.

Die geographischen Gegebenheiten des Landesteils, das zum Landesinneren hin stufenförmig bis auf etwa 2000 Meter ansteigt, beeinflussen das Klima dieses Gebietes, so dass hier subtropische Savannenlandschaft vorherrscht. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber bei 25 Grad, nachts wird es mit unter 10 Grad deutlich kühler. Während der Regenzeit von Oktober bis April fallen im Schnitt 1000 mm Niederschlag, wobei die Niederschlagsmenge vom Norden zur Kalahari hin, die sich im Süden an dieses Gebiet anschließt, abnimmt. Außerhalb der Regenzeit herrscht hier extreme Trockenheit.

Im Süden Angolas findet man, beeinflusst von der Wüste Namib und der Kalahari-Steppe, das für Wüstenregionen typische Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht, also trockene Hitze und empfindliche Kälte. Regen fällt in dieser Dornensavanne kaum.

Der Wettermacher

Nein, damit ist kein Schamane gemeint, der mit Hilfe uralter Riten und Zauberei Wetter beeinflussen kann. Dieser Wettermacher ist eine Kaltwasserströmung im Atlantik, die an der Küste Angolas niedrigere Temperaturen und häufigen, dichten Nebel verursacht. Der Meeresstrom, Benguelastrom genannt, fließt vom Kap der Guten Hoffnung kommend, nordwärts zum Äquator.

Beste Reisezeit für Angola

Bei Reisen nach Angola muss man berücksichtigen, dass dieses Land auf der Südhalbkugel liegt. Nördlicher Sommer bedeutet hier Winter und umgekehrt. Grundsätzlich sollte man die Regenzeiten meiden, denn das Klima ist von Oktober bis Mai durch die hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze für Gesundheit und Wohlbefinden äußerst belastend. Außerhalb der Regenzeit bieten sich Reisen nach Luanda, der Hauptstadt Angolas an, wo man Einblicke in die Geschichte der Sklaverei und der portugiesischen Kolonialzeit bekommt.

Ebenso sehenswert ist die Insel Massula – im Atlantik vor Luanda gelegen – die mit Palmen und Sandstränden zum Baderurlaub einlädt. Kurz nach Beendigung der Regenzeit lohnt sich eine Reise zum Kalandula Wasserfall, der dann deutlich mehr Wasser führt und mit 105 Metern Höhe zu den spektakulärsten Naturschauspielen Angolas zählt. Der Nationalpark Kissana ist während der Regenzeit geschlossen. Hier versucht man heute, die während langer Bürgerkriegsjahre stark dezimierte Tierwelt wieder anzusiedeln. In den Wüsten- und Savannengebieten des Südens befindet sich inmitten bizarrer, atemberaubend schöner Felsformationen ein besonderes landschaftliches Kleinod, der Arco-See, eine Süßwasseroase in unwirtlichem, menschenleerem Land. Wegen des Wüstenklimas spielt die Regenzeit in dieser Region keine Rolle, zu bedenken sind allerdings die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht.

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