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Klima Kroatien / Beste Reisezeit Kroatien

Kroatien ist ein europäisches Land, das sich aus einem lang gezogenen Küstenstreifen am Adriatischen Meer, einem Ausläufer der dinarischen Gebirgsregion in der Mitte und einem Anteil an der pannonischen Tiefebene im Norden zusammensetzt. Die einzelnen Landesteile Kroatiens verfügen aufgrund ihrer Lage und ihrer landschaftlichen Gegebenheiten auch hinsichtlich des Klimas jeweils über einen eigenen Charakter.

Verschiedene Klimazonen

Im Bereich der pannonischen Tiefebene, in dem unter anderem die Hauptstadt Zagreb angesiedelt ist, herrscht gemäßigtes Kontinentalklima. Die Temperaturen erreichen in den Sommermonaten durchschnittliche Werte von etwa 26 Grad Celsius. Sommertage mit Werten über 30 Grad sind immer möglich. Im Winter werden nur noch Durchschnittswerte von 2 Grad gemessen. Vorübergehende Frostperioden sind nicht ausgeschlossen. Die Niederschlagsmengen bewegen sich im gemäßigten Bereich. Mit etwa 750 mm Niederschlag im Jahr kann gerechnet werden. Durch die Mitte Kroatiens zieht sich eine Gebirgsregion mit dem entsprechend kühleren Gebirgsklima. Im Winter gibt es Frostperioden und Schneefall, so dass Wintersport möglich wird.

Die Adriaküste Kroatiens entwickelt sich zunehmend zum Urlaubsparadies für wärmebedürftige Mittel- und Nordeuropäer. Neben der blauen Adria und der schönen Küstenlandschaft zieht das mediterrane Klima die Urlauber an. In den Sommermonaten erreichen die Temperaturen Durchschnittswerte von 30 Grad. An einzelnen Tagen kann die Temperatur bis auf 40 Grad steigen. Das mediterrane Küstenklima bringt neben milden Wintern mit Durchschnittswerten um 10 Grad auch Feuchtigkeit mit sich. Die Regenhäufigkeit ist an der Adriaküste größer als im kroatischen Binnenland. An der südlichen Adriaküste werden jährliche Niederschlagsmengen von 3.000 mm gemessen. Im nördlichen Küstenbereich sind es immerhin noch 1.800 mm. Ein großer Teil des Niederschlages fällt in den Wintermonaten. Zu heftigem Niederschlag in großen Mengen kann es jedoch auch im Sommer im Zusammenhang mit Gewittern kommen. In der Gegend um Dubrovnik besteht im April eine besonders große Regenneigung.

Kroatien

Kroatien ©iStockphoto/master2

Wind an der Adriaküste

An der kroatischen Adriaküste besteht die Neigung zu den so genannten Bora-Winden. Es handelt sich dabei um kalte Fallwinde, die von Triest in Italien kommend über die Kvarner Bucht und Istrien bis noch Montenegro fegen. Wassersportler müssen sehr aufmerksam sein, da die Windböen ohne erkennbare Vorankündigung mit teilweise sehr hoher Geschwindigkeit auftreten. In den Sommermonaten sind die Bora-Winde nicht so häufig wie im Winter. Während der Wind im Winter bis zu 14 Tage anhalten kann, ist er im Sommer oftmals schon nach Stunden wieder vorbei.

Beste Reisezeit

Eine Reise nach Kroatien sollte man im Frühjahr, Sommer oder Herbst unternehmen. Für Urlauber, die die Sonne suchen und Wärme nicht scheuen, sind die Sommermonate Juni, Juli und August ideal. Hier ist besonders an der Adriaküste mit vielen Sonnenstunden und hohen Temperaturen zu rechnen. Auch in den Monaten September und Oktober liegen die Temperaturen bei angenehmen Werten über 20 Grad. Die Wassertemperatur der Adria hält sich bis Oktober bei angenehmen 20 Grad. Für Besichtigungstouren im Landesinneren sind die Sommermonate, aber auch Frühjahr und Herbst ebenfalls günstige Reisezeiten. Der Winter ist zwar mild, aber feucht. Lediglich für Wintersportler, die die dinarische Gebirgsregion in Kroatien besuchen wollen, empfiehlt sich eine Reise im Januar oder Februar. In günstigen Lagen kann beim Skifahren der Blick auf die Adria genossen werden.

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