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Klima St. Lucia / Beste Reisezeit St. Lucia

St. Lucia am Eingang des iSimangalis-Wetland Nationalparks. St. Lucia ist ein Küstenort in der Provinz KwaZulu-Natal im Nordosten Südafrikas und ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Karibikinsel. Der eher kleine Ort ist das touristische Zentrum im iSimangaliso-Wetland Nationalpark, der bis zum Jahr 2007 Greater St. Lucia Wetland Park hieß und seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Die Kleinstadt St. Lucia liegt am Eingang des Nationalparks und bietet zudem Unterkunfts- und Einkaufsmöglichkeiten sowie diverse Ausflugstouren, weshalb sie viele Touristen anzieht. Das Wort „iSimangaliso“ im Namen des Parks bedeutet „Wunder“, nach einem südafrikanischen Sprichwort. Und so hat der Park nun einen wirklich einheimischen Namen erhalten. Der Ort St. Lucia liegt genau an der Mündung der Lake St. Lucia Lagune auf einer schmalen Landzunge, die von der St. Lucia Estuary (Mündung) im Westen und dem Indischen Ozean im Osten begrenzt wird. Mitten im Park befindet sich der große St. Lucia See, nachdem der Park ursprünglich benannt wurde.

Die Vegetation der Region

Der St. Lucia See ist der größte See Südafrikas. In ihm kommen sogar Flusspferde vor. Der Nationalpark schützt die Feucht- und Küstengebiete der Region und hat sowohl tropisches als auch subtropisches Klima, denn im Norden des Parks liegen die Mkuze-Sümpfe, während es im westlichen Teils des Parks trockene Dornensavannen gibt. Der Küstenstreifen erstreckt sich auf 200 Kilometer und hat die zweithöchsten bewaldeten Sanddünen der Welt. St. Lucia ist Touristenmagnet, weil von der Stadt aus Bootstouren zur Beobachtung von Buckelwalen vor der Küste starten sowie Fahrten und Fotoexkursionen über den St. Lucia See zu den Flußpferden angeboten werden. In den Feuchtgebieten des geschützten Nationalparks leben die meisten Krokodile und Flusspferde in ganz Südafrika und man findet dort die höchste Population an Amphibien, darunter viele geschützte Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Außerdem brüten in dieser feuchten Region Störche, Pelikane und Reiher. Im westlichen trockeneren Teil des Parks kann man Leoparden, Büffel, Meerkatzen und Nashörner beobachten.

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Das Klima in St. Lucia

Durch die Nähe zum Nationalpark mit den vielen Sümpfen und Feuchtgebieten, ist auch das Klima in St. Lucia eher subtropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit, d.h. die Mitteltemperatur bleib bei über 20 Grad. Die Lage auf der Südhalbkugel bedeutet, dass die „Winterzeit“ in den Monaten von April bis Oktober ist. Die „kältesten“ Monate sind Juni und Juli mit Mindesttemperaturen von 12 Grad Celsius und Höchstwerten von 23 Grad Celsius, sie sind allerdings auch die Monate mit den wenigsten Regentagen (durchschnittlich 5 Tage). In den Monaten Oktober bis März liegen die Werte zwischen mindestens 17 Grad und maximal 28 Grad Celsius.

St. Lucia

St. Lucia ©iStockphoto/SibelAisha

Die beste Reisezeit

Das vielleicht bessere Wetter mit wenig Regentagen ist in den kühleren Monaten vorzufinden. Für einige Nordeuropäer sind eventuell diese Temperaturen angenehmer als in den wärmeren Monaten von Oktober bis März. Durch die Nähe zum Indischen Ozean wird es in St. Lucia niemals wirklich glühend heiß. Es ist eher die hohe Luftfeuchtigkeit, die Touristen zu schaffen machen könnte, zumal die wärmeren Monate von November bis März durchschnittlich circa 15 Regentage haben können. Doch sind diese nicht mit den nordeuropäischen Regentagen zu vergleichen.

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