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Klima in Moldawien – Beste Reisezeit für Moldawien

Das Klima in Moldawien ist aufgrund seiner Binnenlage innerhalb Europas in erster Linie geprägt von gemäßigten Temperaturen. Innerhalb des osteuropäischen Landes gibt es allerdings große Klima-Unterschiede. Während die Temperaturen im Norden des Landes vor allem durch die kalten Luftströme aus der Ukraine beeinflusst werden, sind die milden Temperaturen im Süden des Landes durch die Nähe zum Schwarzen Meer geprägt, und damit etwas höher als im Norden. Aufgrund des warmen und trockenen Klimas wird in Moldawien vor allem in den südlichen Regionen der Wein- und Obstanbau groß geschrieben.

Moldawien

Moldawien ©iStockphoto/CalinStan

Klima in Moldawien – Lange Sommer, kurze Winter

Im Sommer herrschen in Moldawien aufgrund des kontinentalen Klimas überwiegend milde Temperaturen von mehr als 20 Grad Celsius. In den Sommermonaten Juni bis August erreichen die Temperaturen vor allem im Süden oftmals sogar mehr als 30 Grad Celsius. Dabei scheint die Sonne durchschnittlich etwa zehn Stunden pro Tag. In den kurzen Wintern erreichen die Temperaturen nur selten Minusgrade. Außerdem fällt vor allem im Süden nur wenig Schnee. Der kälteste Monat des Jahres ist der Januar mit durchschnittlich -4 Grad Celsius. Im Norden von Moldawien können allerdings auch extreme Tiefstwerte von bis zu -20 Grad Celsius erreicht werden.

Niederschläge in Moldawien

Die Niederschlagsmengen in Moldawien fallen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern geringer aus. Während im Norden des Landes jährlich durchschnittlich etwa 600 Millimeter Regen fallen, sind es im trockneren Süden gerade einmal 400 Millimeter. Der meiste Regen fällt erfahrungsgemäß in der bergigen Hügellandschaft Kodry im Zentrum des Landes. Die größten Regenmengen fallen in den Monaten März, April und Juni. Dazu kann es im Juni und im Oktober zu kräftigen Regenschauern, Gewittern und schweren Sommer-Unwettern kommen. In diesen fünf Monaten fallen etwa 75 Prozent des Jahres-Niederschlags. Vor allem in den bergigen Regionen in Zentral-Moldawien können die starken Regenfälle teilweise sogar für schwere Erdrutsche sorgen. Zwischendurch den einzelnen Regenperioden sind vor allem im Sommer lange Trockenperioden möglich. Bestimmt werden die Temperaturen im Norden in den Wintermonaten unter anderem durch die kalten Nord-Winde. In den Sommermonaten wird das Klima überwiegend durch die warmen Westwinde bestimmt.

Beste Reisezeit für Moldawien

Die beste Reisezeit für Moldawien liegt aufgrund der geringen Niederschlags-Mengen und der angenehmen Temperaturen in den Monaten Mai bis September. Für eine Städte-Tour durch Moldawien mit ausgedehnten Spaziergängen bieten sich damit die Sommermonate mit etwa zehn Sonnenstunden am Tag an. Die Herbst- und Wintermonaten November bis März bieten sich aufgrund der niedrigen Temperaturen und der wenigen Sonnenstunden dagegen nur wenig für eine Reise nach Moldawien an.

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