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Klima Bahamas / Beste Reisezeit Bahamas

Die Inselgruppe der Bahamas befindet sich auf der nördlichen Erdhalbkugel zwischen dem zwanzigsten und sechsundzwanzigsten Breitengrad. Die rund siebenhundert dazugehörenden Inseln, von denen gerade einmal neunundzwanzig Inseln bewohnt sind, liegen einhundert Kilometer nördlich von Kuba und achtzig Kilometer südöstlich von Florida vor der amerikanischen Küste. Geografisch gehört die Inselgruppe der Bahamas zur Karibik. Ihr Klima wird jedoch stark durch den amerikanischen Kontinent beeinflusst und die Temperaturen sind daher etwas kühler als in anderen Karibikstaaten. Kühle Luftströme aus Nordamerika sorgen auf den Inseln für ein relativ mildes subtropisches Klima. Da sich die Bahamas auf der nördlichen Erdhalbkugel befinden, entsprechen die Jahreszeiten denen von Europa.

Die Jahresdurchschnittstemperatur des Inselparadieses liegt bei etwa fünfundzwanzig Grad Celsius und ist damit für karibische Verhältnisse sehr angenehm. Während die Tage meist sonnig und warm sind, kühlen sich die Nächte vor allem in den Wintermonaten schnell ab und lange Kleidung sollte im Reisegepäck nicht fehlen.

In den Sommermonaten von Mai bis Oktober liegen die Durchschnittstemperaturen auf den Bahamas bei etwa achtundzwanzig Grad Celsius. Auf den südlicher gelegenen Inseln, kann es zwischen Juni und August jedoch besonders heiß werden. Die Temperaturen übersteigen dennoch selten die Höchsttemperatur von zweiunddreißig Grad Celsius. In der Nacht sinken die Temperaturen kaum unter vierundzwanzig Grad Celsius.

Die Tagesdurchschnittstemperaturen liegen im Winter nur selten unter zwanzig Grad Celsius. Dies ist bedingt durch den warmen Golfstrom, der mit Wassertemperaturen zwischen vierundzwanzig und neunundzwanzig Grad Celsius für angenehm warme Temperaturen im gesamten Jahresverlauf sorgt. Im Winter ist der Einfluss des nordamerikanischen Kontinents besonders spürbar. Die Tiefsttemperaturen fallen in der Nacht zwar meist nicht unter siebzehn Grad Celsius, doch durch die kühlen nordamerikanischen Winde können bei ungünstiger Wetterlage im Einzelfall Tiefsttemperaturen von etwa zehn Grad Celsius auftreten. Auf den nördlichen und westlichen Inseln ist es im Winter kühler als auf den östlichen und südlichen Inseln. Die Luftfeuchtigkeit liegt das ganze Jahr über zwischen einundsiebzig und zweiundachtzig Prozent und ist damit sehr hoch.

Bahamas

Bahamas ©iStockphoto/Malbert

Auf den Bahamas treten selten Niederschläge auf. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Juni und Oktober als kurze und heftige Regenschauer. Die Gesamtniederschlagsmenge liegt nur bei knapp 500 Millimeter im Jahr und ist damit für karibische Verhältnisse relativ gering. In den Monaten Juni bis Oktober kann es zu tropischen Wirbelstürmen und Hurrikanen kommen, da sich die Inselgruppe der Bahamas mitten im Hurrikangürtel befindet. Glücklicherweise treffen die Hurrikane weniger häufig auf die Bahamas als auf andere karibische Staaten. Oft wehen die Wirbelstürme südlich an den Inseln vorbei und nehmen anschließend Kurs Richtung Norden auf.

Beste Reisezeit

Die Bahamas zählen zu den Ganzjahresreisezielen. Die beste Reisezeit für einen Aufenthalt sind jedoch die angenehm warmen Monate zwischen November und April. Dann ist das Wasser des Atlantischen Ozeans so warm, dass man entspannt im Wasser baden und die Seele baumeln lassen kann. Neben den angenehmen Wassertemperaturen herrschen in den Wintermonaten milde Lufttemperaturen. Auch die Niederschlagsmengen sind in den Wintermonaten am geringsten. Ein weiterer Vorteil dieser Reisezeit ist die Tatsache, dass ab November praktisch keine Gefahr mehr besteht, einen tropischen Sturm erleben zu müssen.

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