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Klima Mikronesien / Beste Reisezeit Mikronesien

Die Inselgruppe Mikronesien liegt im westlichen Pazifik oberhalb des Äquators. Es handelt sich um insgesamt mehr als 2.000 Inseln und Atolle, die weit im Ozean verstreut liegen. Mikronesien umfasst eine Wasserfläche von 7 Millionen Quadratkilometer, während viele Inseln nur wenige Quadratkilometer groß sind. Vom westlichen bis zum östlichen Ende Mikronesiens müssen ca. 4.000 Kilometer zurückgelegt werden. Zu Mikronesien gehören mehrere unabhängige Inseln und Inselgruppen, darunter Guam, die nördlichen Marianen, Palau, Kiribati, die Marschallinseln, die Karonlineninseln Chuuk, Yap, Pohnpei und Kosrae. Trotz der verstreuten Lage ist das Klima der Inseln Mikronesiens vergleichbar. Es ist geprägt von tropischen und maritimen Bedingungen, die wiederum von der isolierten Lage im Ozean, der Nähe zum Äquator und den pazifischen Windverhältnissen bestimmt sind.

Tropisch, maritim und feucht

Die Temperaturen in Mikronesien bewegen sich im Jahresdurchschnitt zwischen 25 und 28 Grad. In den Sommermonaten können Spitzenwerte bis zu 38 Grad erzielt werden. Insgesamt betrachtet bleiben die Temperaturen im Jahresverlauf aber sehr konstant, was durch die Nähe zum Äquator und die maritime Lage bedingt ist. Nachts sinken die Werte auf 23 bis 25 Grad ab. Die kühlen Passatwinde machen die hohen Temperaturen allerdings recht erträglich. Dasselbe gilt für die Luftfeuchtigkeit, die etwa 80 Prozent das ganze Jahr über sehr hoch ist. Die Inseln Mikronesien verzeichnen mit durchschnittlich 4.000 Millimeter pro Quadratmeter im Jahr eine hohe Niederschlagsmenge, wobei auf den östlichen Inseln mehr Regen fällt als auf den westlichen. Je nach der geographischen Lage verteilen sich die Niederschläge unterschiedliche auf die Monate. Auf einigen Inseln gibt es Regenzeiten von Mai bis Oktober oder von April bis November. Auf anderen Inseln fallen die Niederschläge dagegen gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt. Zumeist handelt es sich um kurze aber heftige tropische Schauer. Wegen der Niederschläge werden in Mikronesien kaum mehr als 5 Sonnenstunden am Tag erreicht. Im Durchschnitt gibt es in Mikronesien nur 60 Tage im Jahr, an denen es nicht regnet.

Tropische Wirbelstürme

Ein wichtiger Faktor für das Klima in Mikronesien sind die pazifischen Windverhältnisse. Der Passatwind bringt kühle Meeresluft und sorgt auch bei hohen Temperaturen für angenehme Kühle. Die Inseln Mikronesiens werden regelmäßig von tropischen Wirbelstürmen heimgesucht. Wegen der isolierten Lage im Ozean schwächen sich die Stürme kaum ab, da es wenig Landmasse gibt, auf die sie treffen könnten. Die nordwestlichen Inseln Mikronesiens verzeichnen im Jahresdurchschnitt 19 Taifune, die insbesondere in der zweiten Jahreshälfte auftreten.

Mikronesien

Mikronesien ©iStockphoto/Richard Brooks

Beste Reisezeit

Grundsätzlich sind Reisen nach Mikronesien das ganze Jahr über möglich, weil die Luft- und Wassertemperaturen konstant hoch liegen und sich durch die Passatwinde eine angenehme Kühle einstellt. Man sollte allerdings die Taifunsaison und die Regenzeiten ebenso meiden wie jene Inseln, auf denen es das ganze Jahr über viel regnet. Für Taucher ist als Reisezeit das Frühjahr zu empfehlen, wenn die Gewässer um Mikronesien besonders artenreich sind.