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Klima Salomonen / Beste Reisezeit Salomonen

Die Salomonen sind eine Inselgruppe im südwestlichen Pazifik. Sie liegen östlich der Küste von Papua-Neuguinea. Die nördlichen Salomoninseln gehören zu Neuguinea, während die südlichen einen eigenen Staat bilden. Dieser besteht aus verstreuten Inselgruppen: den Ontong-Java-Inseln, den Santa-Cruz-Inseln und den Rennell-Inseln. Im weiteren Umfeld der Salomonen liegen die Inseln Kiribati, Nauru, Fidschi, Tuvalu und Vanuatu.

Temperaturen

Das Klima auf den Salomoninseln ist tropisch und sehr feucht. Die durchschnittlichen Jahrestemperaturen bewegen sich zwischen 26 und 30 Grad. Nachts kühlt es auf 23 Grad ab. Auf einigen Vulkaninseln kann es im bergigen Binnenland kühler sein als an der Küste. Wegen der Nähe zum Äquator gibt es auf den Salomonen keine nennenswerten jahreszeitlichen Differenzen. Die Tagestemperaturen sind das ganze Jahr über konstant bei etwa 30 Grad. Es darf mit 5 bis 8 Sonnenstunden am Tag gerechnet werden. Während der Regenzeit im Frühjahr sind es etwas Stunden weniger als während der trockeneren Monate in der zweiten Jahreshälfte. Wegen der Äquatornähe kommen auf den Salomonen kaum Dämmerungsphasen bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang vor. Der Sonnenuntergang findet das ganze Jahr über zwischen 18:30 und 19:00 Uhr statt, wobei die Dunkelheit sehr schnell einsetzt. Eine ähnliche Konstanz wie die Lufttemperaturen weisen die Wassertemperaturen auf, die im gesamten Jahresverlauf über 25 Grad liegen.

Niederschläge

Auf den Salomonen fällt mit durchschnittlich 3.500 Millilitern pro Quadratmeter im Jahr sehr viel Niederschlag. Zu beachten ist, dass die bergigen Vulkaninseln der Salomonen noch deutlich mehr Regen verzeichnen. Hier können bis zu 8.000 Millimeter pro Quadratmeter jährlich fallen. Demgegenüber sind die flachen Atolle bedeutend trockener. Hier kann es sogar Dürrephasen geben. Die Niederschläge nehmen während der Regenzeit zwischen Dezember und März deutlich zu und fallen in kurzen aber heftigen Schauern. Von April bis November ist es trockener, aber es muss auch in diesen Monaten mit mehr als 10 Regentagen gerechnet werden. Während der Regenzeit steigt die Luftfeuchtigkeit von 60 auf 90 Prozent an, da die Temperaturen unverändert hoch bleiben. Während der trockeneren Monate machen frische Passatwinde die immer noch recht hohe Luftfeuchtigkeit erträglich. Anders als bei vielen Pazifikinseln muss auf den Salomonen nur alle zwei bis drei Jahre mit Taifunen gerechnet werden.

Salomonen

Salomonen ©iStockphoto/datanaso

Beste Reisezeit

Für eine Reise auf die Salomonen sollte man unbedingt die trockeneren Monate zwischen Mai und Oktober wählen. In der Regenzeit muss dagegen mit heftigen Niederschlägen gerechnet werden, die Straßen, Schifffahrt und Flugverkehr behindern können. Vor allem steigt aber die Luftfeuchtigkeit stark an und es entsteht eine nur schwer erträgliche Schwüle. Die hohen Temperaturen verändern sich das ganze Jahr über kaum. Sie wirken in der trockeneren Zeit aber wesentlich angenehmer, weil die Luftfeuchtigkeit niedriger ist und die Passatwinde für Erfrischung sorgen.