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Klima Nauru / Beste Reisezeit Nauru

Die Insel Nauru befindet sich im Pazifik und gehört zur mikronesischen Inselgruppe. Nauru ist der drittkleinste unabhängige Staat der Welt. Er grenzt im Norden an die Marshallinseln, im Süden an die Salomonen, im Osten an Kiribati und im Westen an Mikronesien. Die Insel Nauru ist vulkanischen Ursprungs. Es handelt sich um ein nur wenige Quadratkilometer großes Atoll mit einer kleinen Lagune und Korallenriffen. Da Nauru die Spitze eines erloschenen Vulkans bildet, liegt es nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Bereits wenige Kilometer vor der Küste beträgt die Meerestiefe bereits über 1.000 Meter. Aufgrund dieser geologischen Situation ist Nauru vom globalen Klimawandel besonders betroffen. Ein Ansteigen des Meeresspiegels um nur wenige Meter würde die Insel in ihrer Existenz bedrohen.

Temperaturen

Das Klima auf Nauru ist tropisch, feucht und heiß. Die klimatischen Verhältnisse werden in erster Linie durch die Nähe zum Äquator, die isolierte Insellage und die pazifischen Windverhältnisse geprägt. Die jährliche Durchschnittstemperatur Naurus liegt um 30 Grad. Es kommen Minimalwerte von 24 und Maximalwerte von 24 Grad vor, in der Regel ist die Temperatur aber das ganze Jahr über konstant. Wie in tropischen Regionen üblich kommt es kaum zu jahreszeitlichen Schwankungen. Nachts sinken die Werte auf 24 Grad ab. Man darf auf Nauru durchgehend mit ca. 8 Sonnenstunden am Tag rechnen. Auch die Wassertemperatur verweilt auf konstant hohem Niveau zwischen 26 und 28 Grad. Kühle Meereswinde sorgen dafür, dass die hohen Temperaturen stets erträglich bleiben.

Niederschläge

Jahreszeitliche Differenzen treten dagegen bei den Niederschlägen auf. Im Jahresdurchschnitt fallen zwischen 1.600 und 2.000 Millimeter pro Quadratmeter. Es kann das ganze Jahr über zu Regenschauern kommen, die höchsten Niederschlagsmengen fallen aber zwischen Dezember und Januar sowie zwischen Juli und September. März, April, Mai und Oktober sind die trockensten Monate auf Nauru mit nur 5 bis 10 Niederschlagstagen im Monat. Die Niederschläge werden durch die Passatwinde beeinflusst. Im Frühjahr treibt der Nordwestpassat, der viel Feuchtigkeit auf dem Ozean aufnimmt, Regenwolken herbei. Während der regnerischen Monate muss mit 12 bis 15 Niederschlagstagen im Monat gerechnet werden. Zwischen März und Oktober steht Nauru eher unter dem Einfluss des Südostpassats, der trockene Luft bringt. In der niederschlagsreichen Zeit steigt die Luftfeuchtigkeit auf 70 bis 75 Prozent an. Von tropischen Wirbelstürmen bleibt Nauru in der Regel verschont, da sie nördlich oder südlich an der Insel vorbeiziehen.

Flagge von Nauru

Flagge von Nauru ©iStockphoto/selensergen

Beste Reisezeit

Die konstant hohen Wasser- und Lufttemperaturen machen eine Reise nach Nauru das ganze Jahr über lohnenswert. Die kühlen Passatwinde machen die hohen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit erträglich. Durch das Auftreten plötzlicher und heftiger Regenschauer wie sie in der pazifischen Inselwelt üblich sind sollte man sich nicht abhalten lassen. Es ist empfehlenswert die regenreichen Monate im Winter und Sommer zu meiden. Im Frühjahr und Herbst ist es auf Nauru am trockensten. Ideal sind daher die Monate März, April, Mai und Oktober.