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Klima Französisch Polynesien

Französisch Polynesien befindet sich zwischen dem 15° 00′ Süd und 140° 00′ West mitten im Südpazifik. Der Inselstaat setzt sich aus insgesamt 118 Inseln und Atollen zusammen, die sich über eine Fläche von etwa 4 Millionen Quadratkilometern verteilen. Die bekannteste Insel ist Tahiti, die zum Archipel der Gesellschaftsinseln gehört. 50 Prozent der gesamten Einwohner Französisch Polynesiens leben hier.

Ebenso wie in den anderen Inselstaaten des südlichen Pazifik herrscht in Französisch Polynesien ein tropisches bis subtropisches Klima vor. Trotz der gewaltigen Fläche, auf der sich die Inseln verteilen, unterscheidet sich das Klima nur geringfügig. Die Temperaturen sind ganzjährig etwa gleich hoch und schwanken nur um wenige Gradzahlen. Durchschnittlich bewegen sich die Thermometeranzeigen je nach Jahreszeit in einem Bereich von etwa 25 bis 32 Grad. Das mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen – solche Temperaturen werden im sommerlichen Mitteleuropa schließlich auch regelmäßig gemessen – doch die im Südpazifik wesentlich höhere Luftfeuchtigkeit lässt die Hitze noch höher scheinen, als sie eigentlich ist. Auf den Inseln herrscht ein heißes, aber feuchtes Klima. Der tropische Regenwald ist hier allgegenwärtig. Er verdankt seinen Namen dem allgegenwärtigen Regen: Täglich, meistens am Nachmittag, kommt es zu heftigen Schauern. Durch die große Hitze verdunstet das Wasser jedoch schnell wieder, so dass sich rasch neue Regenwolken bilden und schließlich erneut abregnen.

Französisch Polynesien befindet sich auf der Südhalbkugel. Die Jahreszeiten sind unseren entgegengesetzt: Ist es hier Winter, freuen sich die Einwohner Französisch Polynesiens über den Sommer. Allerdings gibt es hier keine Jahreszeiten, wie sie auf der nördlichen Halbkugel bekannt sind: Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind unbekannt. In den Tropen und Subtropen kommt es nicht zu drastischen Klimaveränderungen innerhalb eines Jahres, im Gegenteil: Die klimatischen Bedingungen bleiben im Großen und Ganzen gleich. Wesentlicher sind hingegen die Wetterveränderungen innerhalb eines einzigen Tages. Aus diesem Grund spricht man in den Tropen auch eher von einem Tageszeitenklima.

Französisch Polynesien

Französisch Polynesien ©iStockphoto/sister_lumiere

Grob eingeteilt kann man jedoch auch in Französisch Polynesien zwei Jahreszeiten ausmachen: Die Trockenzeit dauert von April bis Oktober, die Regenzeit etwa von November bis März. In der Regenzeit regnet es wesentlich häufiger als in den trockenen Monaten, zudem sind die Durchschnittstemperaturen höher. Am Tag kann es bis zu 32°C heiß werden, in den Nächten werden im Schnitt 22°C gemessen. Ungefähr 3/4 der jährlichen Niederschlagsmenge fällt in der Regenzeit. Außerdem kann es in dieser Jahreszeit häufig zu Unwettern kommen. Alle 2 bis 3 Jahre wird der Südpazifik in dieser Zeit zudem von Taifunen und Zyklonen heimgesucht. Die Trockenzeit wartet wird Durchschnittstemperaturen von 28 bzw. 29 °C am Tag und etwa 22 bis 23°C in der Nacht auf. Der Passatwind sorgt in dieser Jahreszeit für eine kühle Brise.

Beste Reisezeit:

Während der Regenzeit wird von einer Reise in den Südpazifik abgeraten: Es ist heiß, schwül, es regnet sehr oft und obendrein besteht die Gefahr eines Taifuns oder sonstigen Wirbelsturms. Das sind zusammengenommen nicht unbedingt ideale Bedingungen für einen Traumurlaub unter Palmen. Ideal für eine Reise sind hingegen die Monate April/ Mai sowie Oktober: Zu diesen Zeitpunkten sind die Wetterbedingungen optimal. Juni bis September gelten in Französisch Polynesien als touristische Hochsaison, weshalb man hier mit wesentlich höheren Preisen rechnen und frühzeitig buchen sollte.

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