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Klima Norfolk / Beste Reisezeit Norfolk

Norfolk ist eine Pazifikinsel, die zu Australien gehört. Vom australischen Kontinent liegt sie 1.500 Kilometer entfernt in östlicher Richtung. Nördlich von Norfolk befindet sich Neukaledonien, im Süden Neuseeland. Die kleine Insel ist vulkanischen Ursprungs und, abgesehen von den Berg- und Klippenregionen, fruchtbar und mit einer reichen Vegetation ausgestattet.

Temperaturen

Das Klima der Norfolkinsel ist durch die relativ isolierte Lage im Pazifik, die Lage südlich des Äquators und die pazifischen Windverhältnisse geprägt. Das Klima ist subtropisch. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 19 Grad. Auf Norfolk sind die Jahreszeiten im Vergleich zu unseren Breiten vertauscht, da die Insel auf der südlichen Halbkugel liegt. Die höchsten Temperaturen werden in den Sommermonaten November bis April erreicht. Sie liegen dann zwischen maximal 23 und 25 Grad. Nachts sinken die Temperaturen auf 15 bis 20 Grad ab. Der Winter dauert von Juni bis Oktober und bringt Temperaturen von 19 bis 20 Grad, während nachts die Werte auf 14 Grad absinken. Auf Norfolk kann man mit einer verlässlichen täglichen Sonnenscheindauer von 5 bis 8 Stunden rechnen. Sie ist im Sommer etwas höher als im Winter. Die meisten Sonnenstunden werden im Dezember und Januar verzeichnet. Die Wassertemperaturen sind zwischen November und März am angenehmsten, wenn sie Werte über 20 Grad erreichen. In der Zwischenzeit fallen sie allerdings wieder auf unter 10 Grad ab.

Niederschläge

Auf Norfolk fällt im Jahresdurchschnitt 1.350 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter. Der meiste Regen fällt zwischen Februar und September, wobei April und Juni die regenreichsten Monate sind. Zwischen Oktober und Januar fallen weniger Niederschläge. Es gibt allerdings keine Trockenzeit wie in den Tropen. In den regenreichen Monaten steigt die Luftfeuchtigkeit auf Werte bis zu 70 Prozent an. Da der meiste Regen in der kühleren Jahreszeit zwischen April und Oktober fällt, wird die Luftfeuchtigkeit nicht so hoch wie in den Tropen. Außerdem bringen frische Pazifikwinde Kühlung. Zwischen Mai und Juli muss auf Norfolk mit Taifunen gerechnet werden.

Norfolk

Norfolk ©iStockphoto/TrevorT

Beste Reisezeit

Für die Norfolkinsel kann die beste Reisezeit auf die Monate zwischen November und März festgelegt werden. Dann werden mit 20 bis 25 Grad die höchsten Temperaturen erreicht und gleichzeitig fällt weniger Regen als in den übrigen Monaten. Der Winter, d.h. die Zeit zwischen April und Oktober, fällt auf Norfolk kühl und feucht aus. Für ein beständig warmes Tropenklima liegt Norfolk zu weit südlich des Äquators. Daher machen sich die Jahreszeiten auf Norfolk deutlicher bemerkbar als auf anderen Pazifikinseln. Die Niederschläge sind durchaus mit tropischen Verhältnisse vergleichbar, fallen aber über das ganze Jahr verteilt. Eine Regenzeit gibt es nicht, obwohl sich die meisten Niederschläge auf die Monate zwischen März und September konzentrieren.