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Klima Kiribati / Beste Reisezeit Kiribati

Der Inselstaat Kiribati liegt im Pazifik und umfasst mehrere Inseln und Inselgruppen Polynesiens und Mikronesiens. Die Inseln Kiribatis liegen verstreut auf einem Meeresgebiet südlich und nördlich des Äquators, das insgesamt ca. 5,2 Millionen Quadratkilometer umfasst. Luftlinie beträgt die Ausdehnung Kiribatis 1.973 Kilometer in Süd-Nord-Richtung und 4.835 Kilometer in Ost-West-Richtung. Kiribati liegt genau auf der Datumsgrenze zwischen Australien und Hawaii. Die isolierte Lage im Südpazifik und die geringe Größe der Inseln machen sie besonders anfällig für die besonderen Windphänomene im Pazifik, aber auch für den Klimawandel. Durch den ansteigenden Meeresspiegel sind viele Inseln Kiribatis mittelfristig in ihrer Existenz gefährdet.

Tropisches Klima und isolierte Insellage

Auf Kiribati herrscht ganzjährig ein tropisches Klima vor. Es ist überwiegend feucht und heiß mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 28 Grad. Dabei ist es in der zweiten Jahreshälfte etwas wärmer als in der ersten. Insgesamt fallen die Temperaturunterschiede zwischen den Jahreszeiten aber kaum ins Gewicht. Die monatlichen Durchschnittswerte sinken nie unter 25 Grad. Auch nachts kühlt es nur wenig ab. Zwischen Dezember und Mai gibt es auf Kiribati eine Regenzeit mit ergiebigen Niederschlägen, die meistens in Form von kurzen aber heftigen Schauern niedergehen. Spitzenwerte werden in den Monaten April und Mai erreicht. Zwischen August und November ist es überwiegend trocken mit nur wenigen Niederschlägen. Auf den nördlichen Inseln Kiribatis fällt mit 2.500 Millimetern pro Quadratmeter im Jahresverlauf mehr Regen als auf den südlichen Inseln, wo nur mit 1.100 Millimetern pro Quadratmeter zu rechnen ist. Die Passatwinde sorgen dafür, dass die hohen Temperaturen erträglich bleiben und die erhöhte Luftfeuchtigkeit während der Regenzeit weniger schwerwiegend empfunden wird. Kiribati liegt im Einzugsgebiet tropischer Wirbelstürme, die etwa alle zwei bis drei Jahre die Inselgruppe treffen. Dies ist aufgrund der isolierten Lage im Pazifik besonders schwerwiegend, da die Wirbelstürme auf kein Festland treffen können, wo sie sich abschwächen würden. Gewöhnlich kommen die Taifune zwischen Januar und März vor.

Kiribati

Kiribati ©iStockphoto/CaraMaria

Temperaturen und Luftfeuchtigkeit

Die minimalen und maximalen Temperaturwerte sind auf Kiribati, bedingt durch die Nähe zum Äquator und die extrem maritime Lage, das gesamte Jahr über sehr stabil. Die Minimalwerte liegen für alle Monate bei 25 Grad. Die Maximaltemperatur beträgt bis zum Mai 30 Grad. Sie steigt in der zweiten Jahreshälfte leicht auf 31 bis 32 Grad an. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich dementsprechend zwischen 26 und 28 Grad. In einem ähnlichen Bereich liegen die Wassertemperaturen, die das ganze Jahr über zum Baden einladen. Die Luftfeuchtigkeit steigt in den regenreichen Monaten auf bis zu 80 Prozent an. In den regenarmen Monaten von September bis November sinkt sie auf unter 70 Prozent ab.

Beste Reisezeit

Wegen der konstant hohen Luft- und Wassertemperaturen lohnt sich eine Reise nach Kiribati das ganze Jahr über. Es ist allerdings empfehlenswert der Regenzeit, die starke Niederschläge und eine hohe Luftfeuchtigkeit bringt, aus dem Weg zu gehen. Günstig sind in dieser Hinsicht die regenarmen Monate zwischen August und November. Meiden sollte man auch die Periode der tropischen Wirbelstürme zwischen Januar und März.

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