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Klima in Algerien / Beste Reisezeit Algerien

Algerien liegt im Nordwesten von Afrika und hier in der subtropischen Klimazone. Da ist es nicht verwunderlich, dass das Klima von Norden nach Süden trockener wird. Das Land kann in drei Regionen eingeteilt werden: Der Norden, das Atlasgebirge und die Sahara im Süden.

Der Norden

Der schmale Küstenstreifen im Norden ist von mediterranem Klima geprägt. Schließlich grenzt das Land hier an das Mittelmeer. Die Sommer sind somit warm und trocken, die Winter mild und niederschlagsreich. Im August bewegen sich die Temperaturen im Mittel um 25 Grad. Sandstürme bringen im Sommer die Hitze an die Küste. Im Januar herrschen durchschnittlich zwölf Grad vor. Niederschläge fallen im Norden überwiegend in den Wintermonaten.

Das Atlasgebirge

Nach dem Küstenstreifen erstreckt sich weiter südlich das hohe Atlasgebirge. Während der Nordhang noch bedeutend stärker beregnet wird, erkennt man am Südhang des Gebirges bereits den Übergang zur Sahara. Hier dominiert eindeutig das Wüstenklima. Die unmittelbar südlich des Atlasgebirges anschließenden Hochplateaus sind durch das Kontinentalklima stärkeren Temperaturschwankungen ausgesetzt. Mit über 30 Grad im Sommer und um die 0 Grad im Winter ist ein Aufenthalt jedoch immer noch als angenehm anzusehen. Problematisch sind die unregelmäßigen Regenfälle. Denn wenn es regnet, regnet es platzregenartig. Im Nu verwandelt sich die Gegend in einen gefährlichen Fluss. Vorsicht ist geboten.

Der heiße Süden

Der Süden Algeriens befindet sich in einem heißen und trockenen Wüstenklima. Mit 85 Prozent ist der Großteil Algeriens von der Sahara bedeckt und unterliegt damit einer großen Hitze und Dürre. Die Temperatur kann täglich um 20 Grad variieren. Im Sommer sind 40 Grad und mehr die Regel. Im Winter kann es mit unter 0 Grad auch unangenehm kalt in der Sahara werden. Es gibt Gegenden, in denen im gesamten Jahr nur zehn Millimeter Regenmenge pro Quadratmeter fällt.

Algerien

Algerien ©iStockphoto/WitR

Bekannt für Algerien ist der Schirokko, ein Wüstenwind. Der heiße Wind wirbelt in den Sommermonaten Staub und Sand durch das Land und erschwert die Sicht. Dies kann auch zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr führen. Die Ausbreitung des Wüstenklimas ist für das Land ein zunehmendes Problem. Nur noch zwei Prozent Algeriens sind mit Bäumen bewachsen.

Beste Reisezeit

Aufgrund des vorherrschenden heißen Klimas sind die Monate zwischen November und April die beste Reisezeit, um den Süden von Algerien zu erkunden. Besonders in den südlichen Oasen ist im Winter ein Aufenthalt sehr angenehm. An der Küste empfiehlt sich ein Besuch im Frühling oder im Sommer. Dann fällt kaum Regen und mit Temperaturen selten über 30 Grad ist es auch gut auszuhalten. Wer das Atlasgebirge nicht kennt, sollte niemals auf eigene Faust dorthin reisen. Besonders die Wintermonate sollten aufgrund der starken Regenfälle gemieden werden

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