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Klima Nigeria / Beste Reisezeit Nigeria

Nigeria ist ein westafrikanisches Land, das am Atlantischen Ozean liegt. Seine Fläche reicht bis kurz vor den Äquator, so dass das Klima tropisch ist. Der größte, namengebende Fluss ist der Niger, der den Westen des Landes klimatisch bestimmt. Das Land ist relativ flach, so dass die klimatischen Unterschiede gering sind. Nur in Richtung Kamerun erheben sich Gebirge, die bis 2400m Höhe erreichen.

Klimazonen

Aufgrund der Geographie besitzt Nigeria zwei unterscheidbare Klimazonen. Im Norden eine trockene Zone mit Wüstengebieten, die leicht Temperaturen über 50° C erreichen können. Die Luft ist sehr trocken. Es gibt eine Regenzeit zwischen Oktober und März, die jedoch sehr unergiebig ist. Von Norden weht der Harmattan, ein trockener Wüstenwind aus der Sahara, der der Luft Feuchtigkeit entzieht. Er weht im Winter, also während der Trockenzeit besonders stark. Der Norden ist dementsprechend von Wüsten und trockenen Savannen geprägt. Besonders trocken ist der Nordosten, die Sahelzone.

Im Gegensatz dazu ist der Süden tropisch-feucht. Die Luftfeuchtigkeit beträgt ganzjährig mehr als 80% und kann bis zu 95% ansteigen. Während der „Trockenzeit“ regnet es durchaus oft, während es in der Regenzeit zu erheblichen Niederschlägen kommt. Hier existiert die Feuchtsavanne und tropischer Regenwald. Die Grenze zwischen Nord und Süd kann um den 8 – 10° Breitengrad gezogen werden. Hier geht die Landschaft in eine Feuchtsavanne über, die dann in die trockene Zone überwechselt.

Die Küste liegt zwar in den beiden Klimazonen und wird von diesen auch beeinflusst, hat aber Anteil am maritimen Einfluss, der zu ganzjähriger Feuchtigkeit führt. Die Landschaft ist demnach durch Lagunen, Mangroven und Feuchtsavannen sowie Wäldern geprägt. Die Luftfeuchtigkeit an der Küste ist hoch, auch im sonst trockenen Norden.

Nigeria Karte

Nigeria Karte ©iStockphoto/Pontuse

Der Osten Nigerias wird durch Gebirge gebildet, die bis zu 2400 m hoch aufsteigen. Sie bilden eine natürliche Grenze zu Kamerun und stellen klimatisch ebenfalls eine Sonderzone dar. Die Höhe bedingt ein gemäßigtes Klima, die Temperaturen können hier durchaus mild und frisch sein. An den Hängen regnen sich zudem, im Süden, die Wolken ab, während der Norden der Gebirge eher trocken bleibt.

Wetter

Nigeria besitzt eine jährliche Durchschnittstemperatur von 30° C. Im Norden beträgt die Temperatur im Jahresschnitt 27°, im Süden 29° C. Allerdings kann es zu großen Schwankungen innerhalb von Tagen kommen. Nigeria ist ein regenreiches Land, das nur im Norden sehr trocken werden kann, da es dort kontinentalen Einfluss besitzt. Die Niederschlagsmenge beträgt um 3000 mm/ Jahr im Süden und 700 mm/Jahr im Norden. Die Regen sind im Süden und an der Küste sehr ergiebig. Im Nordosten, in der Sahelzone, kommt es immer wieder zum Ausbleiben von Niederschlägen und extrem andauernden Dürren.

Beste Reisezeit

Aufgrund der zwei deutlich unterscheidbaren Jahreszeiten empfiehlt es sich während der Trockenzeit zu reisen. In dieser Zeit regnet es in allen Landesteilen bis auf die Küste kaum und die Luftfeuchtigkeit ist nicht mehr so hoch. Die Temperaturen können zwar Extremwerte erreichen, lassen sich aber bei trockener Luft erheblich besser ertragen als bei hoher Feuchtigkeit. Die Regenzeit bietet sich aufgrund der doch erheblichen Niederschläge nur bedingt zum Reisen. Die Trockenzeit umfasst die Monate Oktober bis März und eignet sich demnach zum Reisen.

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