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Klima Gabun / Beste Reisezeit Gabun

Das afrikanische Land Gabun ist tropisch heiß und feucht. Es gibt zwei Regenzeiten: in den Monaten von Juni bis August und von Dezember bis Januar. Im Nordwesten und im Südosten werden mit bis zu 3000 mm jährlich die größten Niederschlagsmengen gemessen. Der südwestliche Küstenstreifen erreicht 1500 mm und das übrige Gabun bis 2000 mm. Die mittlere Temperatur beträgt im Januar, im Westen etwa 30 °C, im Landesinnern 25 °C. Im Juli werden landesweit etwa 25 °C. Das ganze Jahr über ist die Luftfeuchtigkeit mit etwa 80 % sehr hoch.

Daten und Informationen zum Klima und zur Vegetation

Gabun liegt beiderseits des Äquators und hat ein tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit (bis 98 %) und gleichmäßig hoher Wärme; die Durchschnittstemperaturen liegen bei 25 °C. Die Hauptregenzeit ist von Mitte Januar bis Mitte Mai, die kleine Regenzeit von Anfang Oktober bis Mitte Dezember. Die jährliche Niederschlagsmenge, zwischen 1600 und 3000 mm, nimmt entlang der Küste nach Süden hin zu, zum Landesinneren hin ab.

Die Pflanzenwelt ist vor allem durch den Regenwald geprägt, der mehr als drei Viertel des Landes bedeckt. Sein Artenreichtum ist allerdings durch die in einigen Bereichen (besonders im Westen) seit langem bestehende forstwirtschaftlich Nutzung stark eingeschränkt. Wichtige Baumarten sind Balsambäume (Okumeholz), Palmen (Ölpalme, Raphiapalme) Hevearten und Mangroven (im Küstenbereich).

Im Südosten, im Küstenbereich und im Südwesten gibt es Feuchtsavannen. Die Hochplateaus des Nordens und Ostens werden zu einem guten Teil landwirtschaftlich genutzt. Im Übrigen sind sie wie auch die Mittelgebirge mit Regenwald bewachsen. Mangroven und Sumpfwälder prägen den Küstenbereich. Aus dem Regenwald ist hier überwiegend Sekundärwald geworden, das heißt der ursprüngliche artenreiche Regenwald wurde abgeholzt und ein ökologisch weniger wertvoller, weil artenarmer, Wald ist nachgewachsen.

Flagge Gabuns

Flagge Gabuns ©iStockphoto/mtrommer

Beste Reisezeit

Gabun gehört klimatisch zu den inneren Tropen und erhält mindestens neun Monate im Jahr ausreichende Niederschläge. Die Jahresniederschläge sind mit 4000 mm im Nordwesten am höchsten, im südöstlichen Binnenland erreichen sie nur noch 1600 bis 1800 mm. Bei geringen Jahresschwankungen nehmen die durchschnittlichen Temperaturen von der Küste (26 bis 27 °C) zum Binnenland bei 24 °C ab. Das schwüle Tropenklima beeinträchtigt den Fremdenverkehr und den Tourismus. Beste Reisezeit ist, wenn es etwas kühler ist im April und Mai außerhalb der Regenzeiten.
Tropischer Regenwald bedeckt etwa zwei Drittel des Landes. Als Folge von Abholzung und Wanderfeldbau handelt es sich an vielen Stellen nur noch um nachgewachsenen Sekundärwald. Mangrovenwälder prägen das Bild weiter Küstenbereiche und des Ogooué-Deltas. Feuchtsavanne bestimmt die Vegetation im Südosten. In drei Wildreservaten und drei Nationalparks leben Elefanten, Büffel, Antilopen und Flusspferde.

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