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Klima Aruba / Beste Reisezeit Aruba

Aruba, eine der drei ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curacao), liegt auf dem zwölften Breitengrad in der südlichen Karibik. Dies weist die Insel der gemäßigten tropischen, manchmal auch tropisch-maritim genannten, Klima-Zone zu.

Wettertypische Merkmale dieser Lage sind Höchsttemperaturen von 30 °C – 32 °C und „winterliche“ Tiefsttemperaturen um 25 °C. Selbst die kühlenden Passatwinde drücken die „sommerlichen“ Temperaturen nicht unter 32 °C bis 28 °C. Explizit: zwischen Oktober und Februar bleiben die Höchsttemperaturen etwas unter 30 °C. Von März bis September steigen sie auf etwas über 30 °C. Nachts fallen die Temperaturen im Winter nur knapp unter 25 °C, in den restlichen Nächten liegen sie bei 25 °C oder minimal darüber. Durch den stets über die Insel streichenden Nordost-Passat werden diese Temperaturen als angenehm empfunden. In der Regel dreht der Wind in den Abendstunden und nachts auf. Bei Wassertemperaturen um die 28 °C (nie unter 25 °C) ist es kein Wunder, dass unter den Touristen sehr viele begeisterte Wassersportler sind.

Die Sonne steigt um ca. 6.00 h morgens auf und scheint dann bis ca. 18.00 h. Auch in der „kurze Tage-Zeit“ steht sie noch acht bis neun Stunden am Himmel.

Aruba gehört zu den „Inseln unter dem Wind“.

Dies bedeutet in erster Linie: keine hohe Luftfeuchtigkeit, die ja bekanntlich für Europäer immer etwas unangenehm ist. Aruba ist ausgesprochen trocken. Wieder ist der Nordost-Passat dafür verantwortlich, der seine Niederschläge fast vollständig über den nördlich gelegenen „Inseln über dem Wind“ (Anguilla, St.Martin/St.Maarten, Saba, St.Barth, St.Eustatius, St.Kitts und Nevis sowie Montserrat) abregnet. Selbst in der karibischen Regenzeit von Oktober bis Dezember kommen die gefürchteten Dauerregen auf Aruba nur als kurze, tropische Schauer runter. Diese minimalen Niederschläge reichen nicht mal für eine anständige Landwirtschaft auf Aruba aus. Auch Trinkwasser wird per Meerwasser-Entsalzung gewonnen. Dennoch bietet sich dem Besucher eine interessante Vegetation aus Kakteen, Aloen und den einmaligen Divi-Divi-Bäumen.

Aruba

Aruba ©iStockphoto/jimmyvillalta

Aruba liegt südlich des Hurrikan-Gürtels

Selbst während der Hurrikan-Saison (von Juli bis Oktober) ist die Insel selten von einem dieser Stürme bedroht. Zyklone hingegen ziehen eventuell – und wenn doch, dann einmal in vier Jahren laut Statistik über die Insel.

Beste Reisezeit

Als Hochsaison für Aruba gelten die europäischen Wintermonate von Dezember bis April. Das ist die Zeit in der die meisten Europäer und Amerikaner dem unwirtlich kalten Klima ihrer Heimatländer entfliehen. Ab Oktober bis in den April steuern die meisten Kreuzfahrtschiffe die Insel an.

Für Gäste die mehr als nur ein paar Stunden auf der Insel verbringen möchten, die also einen richtigen Erholungs- und Badeurlaub mit Tauchgängen, Schnorchelrunden planen, empfehlen sich auch die Monate Mai/Juni bis Oktober/November. Dann sind die Strände etwas leerer, das Leben läuft wieder in ruhigeren Bahnen. Diese „Nebensaison“ macht sich kaum klimatisch, aber durch niedrigere Preise bemerkbar. Besonders im Bereich der Unterkünfte – auch in den noblen Hotelanlagen – können die Übernachtungs- und Verpflegungskosten schon mal bis zu 50% niedriger ausfallen.

Da tropische Stürme nur sehr selten zu erwarten sind, können das ganze Jahr über die Hochseefischerei, Segeltörns und alle Surfarten betrieben werden. Speziell Surfern und Seglern kommt der beständige Passatwind sehr entgegen.

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