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Klima Mali / Beste Reisezeit Mali

Der Binnenstaat Mali in Westafrika ist zu Zweidrittel im Norden von der Sahara-Wüste bedeckt. Die Ausläufer des algerischen Ahaggar-Massivs, einer Felsenlandschaft in niedrigen Höhen sind einzigen Erhöhungen des Landes. Im Süden erstrecken sich die semiaride, langgezogene Sahel-Zone und die tropisch- feuchte Großlandschaft Sudan. Der südliche und zentrale Teil Malis wird durch den Niger durchzogen mit seinem breiten, fruchtbaren Flussbett. Das Klima des Landes ist durch diese geographischen Bedingungen geprägt und lässt sich deutlich in zwei Teile gliedern.

Der Norden

Der Norden des Landes ist durch die Sahara-Wüste geprägt. Das Klima ist extrem trocken und heiß, was sich ungünstig auf die Lebensbedingungen auswirkt. Der Jahresniederschlag liegt bei unter 20 Millimeter, und nur in der Regenzeit von Juni bis Oktober besteht die Chance auf ein paar Regentropfen. Teilweise treten Dürreperioden über mehrere Jahre auf. Man spricht von einem vollariden Klima, da die Niederschlagsmenge für 10 bis 12 Monate des Jahres geringer sind als das Verdunstungspotential. Im Sommer liegen die Temperaturen zwischen sehr heißen 30 und 40 Grad. Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad und können im Tiefland auch stark sinken auf 0 Grad.

Die Sahel-Zone

An die Sahara-Wüste grenzt im Süden die Sahel-Zone. Diese Übergangszone ist vor allem im Norden weiterhin sehr trocken und von Dürremonaten gezeichnet. Die Sahel-Zone trennt das Klima Malis in zwei grobe Teile. Der Norden der Zone ist trocken und heiß, während der Süden ein feucht-warmes Klima aufweist, das in das fruchtbare Klima des südlichen Mali übergeht.

Der Süden

Das feucht-warme Klima im Süden des Landes weist nur geringe Temperaturunterschiede auf. Die Wintermonate sind mit 20-25 Grad nur unwesentlich kühler als die Sommer mit 35-30 Grad. In der Regenzeit von Juni bis Oktober fallen die meisten Niederschläge. Der Jahresniederschlag liegt im Süden Malis bei 700 bis 1.000 Millimeter. Nach Süden hin nehmen die Niederschläge zu, gleichzeitig sinken die Temperaturen ein wenig. Im Winter weht im Süden ein trockener Nordost-Passat, der im Sommer vom regenbringenden Südwest-Monsum abgelöst wird.
Im südlichen Mali liegt das Flussbett des Nigers, der viel Feuchtigkeit und fruchtbare Vegetation bietet.

Mali

Mali ©iStockphoto/Elfenpfote

Beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit für den westafrikanischen Staat Mali richtet sich nach der Reiseregion. Die Wüste im Norden des Landes lässt sich am besten von Oktober bis Mai besuchen, wenn es nicht zu heiß ist. Die Sahararegion ist extrem trocken, und es muss mit langen Dürreperioden gerechnet werden. Auch die nördliche Sahelzone ist extrem trocken und heiß.
Wen es in die Hauptstadt Bamako und in den Süden des Landes zieht, muss in der Regenzeit von Juni bis Oktober mit starken monsunartigen Regenfällen rechnen. Häufig sind diese mit Überschwemmungen verbunden. Die Temperaturen sind in dieser Gegend im Winter angenehm warm, im Sommer allerdings oft sehr heiß. Daher ist die beste Reisezeit für diese Region von November bis März.

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