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Klima Nicaragua / Beste Reisezeit Nicaragua

Das zentralamerikanische Land Nicaragua hat eine Fläche von knapp 130.000 Quadratkilometern und liegt an zwei verschiedenen Meeren. Im Norden liegt das Karibische Meer, während Nicaragua im Süden an den Pazifischen Ozean grenzt. Das Land wird von Norden nach Süden parallel zur Pazifikküste von einer Kette aktiver und inaktiver Vulkane durchzogen. In dieser Region liegen auch die großen Binnenseen des Landes, der Lago de Managua und der Lago de Nicaragua, der größte See Mittelamerikas. Der höchste Berg des Landes ist der Pico Mogotón mit 2.438 Metern. Das relativ kleine Land hat eine große Vielfalt an geographischen Bedingungen vorzuweisen, die sich auf die klimatischen Verhältnisse im Land auswirken.

Das Klima in Nicaragua ist tropisch, allerdings muss man Unterschiede machen hinsichtlich der Region des Landes. Die beiden verschiedenen Meere beeinflussen das Klima, ebenso die Gebirgsregionen im Landesinneren. Nicaragua hat zwei Jahreszeiten: die Regenzeit von Mai bis November und die Trockenzeit von Dezember bis Mai.

Küstenregionen

In den Küstenregionen am Pazifik und an der Karibischen Küste sind die Temperaturen am höchsten. Die Tageshöchsttemperaturen klettern auf 30 bis 32 Grad, im heißesten Monat Mai kann es bis zu 38 Grad warm werden. Nachts sinken die Temperaturen selten unter 20 Grad. Die Trockenzeit ist an der Pazifikküste stärker ausgeprägt. Mit nur 1.500 Millimeter im Jahr regnet es am Pazifik deutlich weniger als an der feuchten Karibikküste. Hier kommen im Jahresdurchschnitt 4.000 Millimeter Niederschlag runter, und die Trockenzeit dauert nur von Februar bis April. Die meisten Niederschläge fallen an der Karibikküste von Juni bis August.

Das Landesinnere

Im Landesinneren sind die Temperaturen niedriger als an der heißen Küste, dabei abhängig von der Höhenlage. Im Hochland, das sich auf einer Höhe von 700 bis 1.600 Metern erstreckt, liegen die Jahresdurchschnittstemperaturen bei 20 Grad, selten wird es wärmer als 27 Grad. In höheren Lagen sinken die Temperaturen weiter. Im Landesinneren fallen von Dezember bis März fast keine Niederschläge, in den restlichen Monaten fallen 2.500 bis 5.000 Millimeter.

Nicaragua

Nicaragua ©iStockphoto/MariaFernandaHubeaut

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Nicaragua richtet sich nach den Interessen und Vorlieben des Reisenden. Grundsätzlich kann empfohlen werden, außerhalb der Regenzeit, also von November bis Mai, nach Nicaragua zu reisen. Vor allem Strandurlauber sollten in der Trockenzeit reisen, um viele Sonnenstunden an den paradiesischen Stränden Nicaraguas zu genießen. Gegen Ende der Trockenzeit kann es jedoch sehr heiß werden im Tiefland. Die Regenzeit ist allerdings nicht in allen Landesteilen extrem, sodass man auch im Landesinneren reisen oder die schönen kolonialen Städte Granada und León besuchen kann. Wer einen Aktivurlaub plant oder gern Vulkane besteigt, kann im Prinzip zu jeder Jahreszeit reisen. In der Regenzeit kann es zu kurzen Schauern kommen, dafür sind die Temperaturen allerdings angenehm mild für Wanderungen, Klettertouren oder Funsportarten.

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