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Klima Senegal / Beste Reisezeit Senegal

Der westafrikanische Staat Senegal berührt geographisch verschiedene Zonen des afrikanischen Kontinents. Das Land grenzt im Westen an den Atlantischen Ozean und im Nordosten an die trockene Sahelzone. Von Norden nach Süden erstreckt sich das Land von den Ausläufern der Sahara-Wüste bis zum tropischen Feuchtwald im Süden. Durch diese geographischen Übergänge ist das Land klimatisch beeinflusst. Der Senegal ist ein flaches Land mit einer höchsten Erhebung von 581 Metern.

Das Klima im Senegal ist subtropisch mit einem charakteristischen Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit. Aufgrund der geographischen Lage ist das Klima im Norden und Süden unterschiedlich.

Der trockene Norden

Der Norden des Senegals ist geprägt durch das trockene, heiße Wüstenklima der Sahara-Wüste und der Sahel-Zone im Nordosten. Die meiste Zeit des Jahres weht ein trockener Nordostpassat, der trockene, warme Luft in die nördlichen Landesteile weht. Von November bis März bringt der warme Wüstenwind Harmattan trockene, staubige Luft aus der Sahara ins Land. Niederschlag fällt im Norden des Senegals nur in den Monaten August, September und Oktober. Es fällt nur wenig Niederschlag im Norden und Nordosten mit rund 350 Millimetern. Gerade in der Sahel-Zone kann es aber auch zu langen Dürreperioden kommen, die über viele Monate andauern. Die Temperaturen sind im Norden sehr hoch. In den heißesten Monaten von August bis Oktober klettert das Thermometer tagsüber auf über 30 Grad, nachts bleibt es bei warmen 25 Grad. Ab Dezember sinken die Temperaturen auf milde 25 Grad tagsüber und angenehme 18 Grad nachts. Nur an der Küste sind die Temperaturen auch in der Trockenzeit angenehm. Wegen des abkühlenden Kanarenstroms pendeln sich die Temperaturen bei 25 Grad ein.

Der feuchtheiße Süden

Im Süden des Senegals herrscht ein tropisches, heißes Klima. Die Niederschlagsmenge nimmt gen Süden drastisch zu und ist mit 1.500 Millimetern dreimal so hoch wie im trockenen Norden. Die Regenzeit liegt wie im Norden zwischen den Monaten Juni und Oktober. In dieser Zeit beeinflusst ein Südwestmonsum die südlichen Landesteile, der teils starke Regenschauer hervorruft. Die Luftfeuchtigkeit steigt in der Regenzeit auf unangenehme 95%. Charakteristisch für das Klima im Senegal ist, dass außerhalb der Regenzeit kein einziger Regentag zu verzeichnen ist. Die Temperaturen im südlichen Senegal sind jahreszeitenabhängig. Der April ist der wärmste Monat mit über 40 Grad, während es zu Beginn der Trockenzeit mit 17 Grad recht kühl werden kann.

Senegal

Senegal ©iStockphoto/HendrikDB

Beste Reisezeit für Senegal

Die beste Reisezeit richtet sich bei einem Besuch des Senegals nach der Region und dem Interesse der Reise. Die Hauptstadt Dakar lässt sich am Besten in den Monaten Dezember bis Mai besuchen, da dann die Temperaturen angenehm mild sind und keine Niederschläge fallen. In diesen Monaten kann man auch die Wüstenregionen im Norden des Landes besuchen. Dann sind die Temperaturen nicht zu heiß, und bei einer Reise im April oder Mai entkommt man dem Wüstenwind Harmattan. Wer einen Strandurlaub unternehmen möchte, hat das ganze Jahr über recht angenehme Temperaturen an der Küste, allerdings fallen die Niederschläge in der Regenzeit im Süden sehr hoch aus. Die beste Reisezeit für die Nationalparks im Landesinnen sind die Monate Dezember bis Mai, allerdings kann es ab März schon sehr heiß werden.

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