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Klima in Jamaika – Beste Reisezeit Jamaika

Beeinflusst wird das Klima in Jamaika durch seine Lage sowohl zwischen der subtropischen Hochdruckzone als auch der äquatorialen Tiefdruckzone. Nordöstliche Passatwinde, die Jamaika über den Atlantischen Ozean erreichen, nehmen ebenfalls Einfluss auf das Wettergeschehen.

Jamaika

Jamaika ©iStockphoto/Ruth Peterkin

Klima in Jamaika

Tropisches Klima, das über das gesamte Jahr anhält, dominiert die bergige Windseite der Insel. Ein halbtrockenes Klima dagegen legt die dem Wind abgewandte Seite an den Tag. Gemäßigter ist das Klima in den gebirgigen Regionen im Landesinneren. Trockene Gebiete, wie beispielsweise Pedro Plains und Liguana Plains, befinden sich im Regenschatten an der Südküste. In einem Zwölf-Monats-Mittel bewegen sich die Temperaturen an der Küste zwischen 26° und 30° Celsius. Eine gewisse Kühlung führt der nordöstliche Passatwind mit sich, der von den Einheimischen auch ‚Dr. Breeze’ genannt wird. Als ‚Undertaker’s Breeze’ wird der in den Nächten ablandige Wind bezeichnet. Durchschnittlich 16° bis 22° Celsius erreichen die Temperaturen in den Bergen. In größeren Höhen, beispielsweise in den Blue Mountains, ist ein Temperaturabfall auf unter 10° Celsius möglich. In den Monaten von Dezember bis März können so genannte ‚Northers’ kalte Luftmassen mit sich führen. Das kann geschehen, wenn Florida von einer Kaltfront überzogen wird. Dies kann dann auch die Wetterverhältnisse auf Jamaika beeinflussen.

Für den Regen auf Jamaika sorgen die warmen Passatwinde, die auf die Insel von Osten sowie Nordosten treffen. Von Mai bis November sind kurze aber heftige Regenfälle die Regel. Die heftigsten Niederschläge treffen Jamaika im Mai und Juni sowie im September als auch im Oktober. Größere Regenmengen als im Inneren der Insel gehen an der Ost- und Nordküste des Gebirges nieder. Verantwortlich dafür sind die Blue Mountains sowie die John Crow Mountains, da sie Regen, den feuchte Passatwinde mit sich führen, abfangen. Da der Südwesten der Insel im Bergschatten liegt, fällt dort weniger Regen und dadurch verfügt er über ein halbtrockenes Klima.

Stürmische Zeiten brechen für die Karibikinsel im August an. Bis zum November dauert die so genannte Hurrikan-Saison, die neben kräftigen Winden auch teilweise erheblichen Niederschlag mit sich bringen kann. Allerdings zählt Jamaika zu jenen Inseln, die von den Stürmen häufig nicht so stark betroffen sind. Gegen Ende der Hurrikan-Saison, in den Monaten Oktober und November, flauen die Unwetter in der Regel langsam wieder ab.

Beste Reisezeit für Jamaika

Für Besucher ist Jamaika während des gesamten Jahres ein geeignetes Urlaubsziel. Die Hochsaison für den Tourismus findet von Mitte Dezember bis Mitte April statt. In der Winterzeit sind die Tage warm, die Nächte mild und zuweilen auch etwas kühler. Durch anhaltende Hitze zeichnen sich die Sommermonate aus. Regen fällt in der Norm nur in kurzen Zeiträumen, häufig am späten Nachmittag. In der Umgebung von Portland ist tagelanger Regen jedoch durchaus möglich. Auch das Baden auf Jamaika ist das ganze Jahr hindurch machbar, denn die Wassertemperaturen auf der Insel haben die Eigenschaft, immer angenehm zu erscheinen. Tourismusbetrieb findet auf Jamaika auch zur Weihnachtszeit und an den Ostertagen statt. Ausschlaggebend dafür ist jedoch weniger das Inselklima als die Tatsache, dass die Wetterlage in Nordamerika und Europa zu diesen Jahreszeiten eher schlecht ist.

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