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Klima Französisch Guayana

Das im Nordosten des südamerikanischen Subkontinents gelegene Französisch-Guayana ist ein Departement Frankreichs und liegt zwischen Suriname und Brasilien. Das Klima in Französisch-Guayana wird als tropisches Klima bezeichnet, welchen kaum Unterschiede in den Temperaturen jährlich verzeichnen. Die gemessenen Jahrestemperaturen belaufen sich auf durchschnittlich 28 Grad Celsius. Die gemessenen Tagestemperaturen erreichen ihre Höchstwerte in den Monaten Juli bis November und können dann bis 32 Grad Celsius erreichen. In der Nacht sinken die Temperaturen um rund 10 Grad Celsius und erreichen ihre Höchstwerte bei 22 Grad Celsius. In den Monaten Dezember bis Juni werden die Temperaturen ihren Höchstwert nicht über 28 Grad Celsius erreichen und auch in der Nacht sinken die Temperaturen nicht mehr so stark ab. So erreichen die Höchstwerte in der Nacht in den genannten Monaten immer noch 23 Grad Celsius. Man kann durchaus feststellen, dass die gemessenen Temperaturunterschiede während der Trocken- und Regenzeit, sehr gering ausfallen.

Die Regenzeit in dem Gebiet von Französisch-Guayana ist immer in den Monaten von November bis Juni wetterbestimmend, dennoch wird die Regenzeit unterbrochen. Die Meteorologen sprechen hier von einem sogenannten kleinen Sommer. Diese, auch kleine Trockenzeit genannt, beginnt ungefähr Mitte des Monats Februar und hält in der Regel immer bis Anfang März an. Allerdings ist der Verlauf des kleinen Sommers in Abhängigkeit mit der innertropischen Konvergenz-Zone zu bringen. Dies ist auch der Grund, weshalb erst am Ende des Monats März wieder mehr Niederschlag fallen wird, diese stärker werdenden Regenfälle halten dann bis Anfang Juli an. In Französisch-Guayana fallen im Durchschnitt im Nordwesten des Departements an die 1700 Milliliter Niederschlag pro Jahr. In der südwestlichen Region von Französisch-Guayana fallen jährlich aber mindestens 3800 Milliliter pro Jahr, diese Werte beziehen sich besonders auf die Region Regina.

In Französisch-Guayana herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit vor, die mit mehr als 80 Prozent angegeben wird, allerdings erscheint sie den Bewohnern und auch den Gästen immer als erträglich. Dieses Phänomen wird den hier vorherrschenden und ständig wehenden Passatwinden zugeschrieben.

Französisch Guayana

Französisch Guayana ©iStockphoto/StephanieRousseau

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Französisch Guayana bietet natürlich das Einsetzen der Trockenzeit. Diese herrscht von August bis November vor und bietet den Gästen bestes Reisewetter, allerdings werden auch hier einige Regionen von Französisch-Guayana von Schauern und kurzen Regenfällen heimgesucht. Der Regen fällt in dieser zeit aber eher nachts oder in den frühen Morgenstunden, am Tage eher selten. Die Trockenzeit in Französisch-Guayana ist absolut die beste Reisezeit für einen Badeurlaub, einen Tauchurlaub, zum Fischen oder gar für sehr aufwendige Touren durch den Regenwald. Aber auch in der Regenzeit, kann Französisch-Guayana problemlos besucht werden, denn es fällt in den seltensten Fällen andauernd Dauerregen. Es treten in diesem Gebiet immer heftige und häufig auftretende Schauer auf. Es ist durchaus auch keine Seltenheit, dass sich der Himmel während der Regenzeit öffnet und die Sonne für viele Stunden durch lässt.
Aber egal zu welcher Zeit man Französisch-Guayana besucht möchte, lohnen wird es sich immer, man sollte nur immer an die sehr hohe Luftfeuchtigkeit denken. Diese ist für europäische Verhältnisse oftmals schwer zu ertragen und es braucht eine Zeit für den menschlichen Organismus, bis er sich daran gewöhnt hat.

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