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Saigon

Bis zum Jahre 1975 war Saigon die Hauptstadt von der Republik Vietnam. Dies hat sich mit dem Ende des Vietnamkrieges geändert. Da sich das Land wiedervereinigte, musste Saigon die Position der Hauptstadt an Hanoi abtreten. Im Jahre 1976 wurde die Stadt zu ehren des verstorbenen Staatschefs von Nordvietnam in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt. Die Stadt liegt im Landesteil Südost und in der Provinz Hồ Chí Minh. Mit über sieben Millionen Menschen ist Ho-Chi-Minh-Stadt die größte Stadt Vietnams. Ho-Chi-Minh-Stadt liegt nördlich des Mekong-Deltas. Die Stadt besitzt eine Gesamtfläche von 2.095 km² und die durchschnittliche Höhe beträgt 19 Meter. Ho-Chi-Minh-Stadt liegt am Westufer des Saigon-Flusses.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind einen Besuch wert

Ho-Chi-Minh-Stadt bietet einige Sehenswürdigkeiten, welche bei einem Besuch der Stadt eine Besichtigung wert sind. Vor allem kulturinteressierte Menschen kommen in Ho-Chi-Minh-Stadt voll auf ihre Kosten. Auf dem Lam Son-Platz befindet sich das Stadttheater, welches im Jahre 1899 eröffnet wurde. Das Gebäude mit dem beeindruckenden kuppelförmigen Eingang ist ein imposantes Bauwerk und Schauplatz vieler Aufführungen. Aber auch für Freunde von Museen gibt es in Ho-Chi-Minh-Stadt interessante Sammlungen, welche Erinnerungen aus vergangenen Zeiten aufbewahrt haben. So zum Beispiel im Kriegsopfermuseum. Hier werden von der US-Armee erbeutete Gegenstände, Fahrzeuge und Waffen ausgestellt und sind für jeden Besucher zugänglich, um so eine kleine Zeitreise zu unternehmen. Im Revolutionsmuseum werden hingegen Dinge der vietnamesischen Armee ausgestellt. Für einen schönen Familienausflug eignet sich der städtische Vergnügungspark. Dort gibt es Spaß für die gesamte Familie.

Eine Stadt für Naturliebhaber

In Ho-Chi-Minh-Stadt befindet sich ein botanischer Garten. In diesem wird eine große Zahl von exotischen Pflanzen beherbergt. Im Inneren des botanischen Gartens wurde ein Zoo platziert. Darin werden zahlreiche Tiere gehalten, die in anderen Ländern als Exoten gelten. Daher ist der Zoo ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Ein ähnlicher Stellenwert bei Touristen hat das große Aquarium. Die Umgebung der Stadt bietet zudem die Gelegenheit, eine ausgiebige Wanderung zu unternehmen.

Sehenswürdige Bauerwerke in Ho-Chi-Minh-Stadt

Die Stadt bietet den Besuchern einige Kolonialgebäude, welche sehr an das Original erinnern. So zum Beispiel die Kathedrale Notre-Dame. Allerdings wurde das Gebäude in einem kleineren Maßstab nachgebaut und besitzt nicht die Dimensionen des Originals in Paris. Ein politisch interessierter Besucher der Stadt wird sich am Wiedervereinigungspalast erfreuen. Auch die zahlreichen Bibliotheken in Ho-Chi-Minh-Stadt bieten dem Besucher die Möglichkeit, sämtliche Besonderheiten der Stadt zu studieren. Hier besteht die Chance, die Vergangenheit der Stadt und des Landes nachzulesen.

Saigon

Saigon ©TK

Was bietet die Stadt noch?

Natürlich bietet Ho-Chi-Minh-Stadt den Touristen auch die Gelegenheit, sich aktiven Unternehmungen zu widmen. Da die Stadt am Ufer des Saigon-Flusses und nicht weit entfernt des chinesischen Meeres liegt, besteht die Möglichkeit, sich an Wassersport zu erfreuen. In der Stadt gibt es genügend Hotels und andere Unterbringungen, in welchen der Besucher übernachten kann. Die Stadt ist die Heimat von verschieden komfortablen Hotels, sodass für jeden Geschmack die passende Übernachtungsmöglichkeit vorhanden ist.

Die beste Reisezeit für Ho-Chi-Minh-Stadt

Selbstverständlich ist es vor einer Reise wichtig, die beste Reisezeit herauszufinden. Im Falle von Ho-Chi-Minh-Stadt herrscht das gesamte Jahr über ein gutes Klima. Die mindest Temperaturen liegen im Durchschnitt bei 24°. In den Anfangsmonaten des Jahres besteht eine hohe Chance auf viele Sonnenstunden. Während der Sommermonate kann es des Öfteren zu Regentagen kommen. Die Wassertemperatur ist im Verlaufe des Jahres immer sehr angenehm und daher ist die Stadt ein guter Ort für Wassersport.