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Klima Wallis / Beste Reisezeit Wallis

Die Inselgruppen Wallis und Futuna liegen im südlichen Pazifik im Norden der Fidschi-Inseln. Sie gehören geographisch zu Polynesien und bilden politisch ein französisches Überseeterritorium. Die beiden Inselgruppen Wallis und Futuna sind 225 Kilometer voneinander entfernt. Bewohnt sind die drei größten Hauptinseln Alofi, Futuna und Uvea. Sie sind allesamt vulkanischen Ursprungs und durch eine dichte Vegetation gekennzeichnet.

Temperaturen

Auf Wallis und Futuna herrschen tropische Klimabedingungen vor. Die jährliche Durchschnittstemperatur liegt bei 28 Grad und verändert sich im Jahresverlauf nur wenig. Bedingt durch die Nähe zum Äquator und der maritimen Lage mitten im Ozean treten kaum jahreszeitliche Schwankungen auf. Im Juli, August und September ist es mit 27 Grad etwas kühler als in den übrigen Monaten. Spitzenwerte um 30 Grad werden im Januar, Februar und März erreicht. Nachts sinken die Werte auf 23 bis 25 Grad ab. Auf Wallis und Futuna darf mit 5 bis 7 Sonnenstunden am Tag gerechnet werden. In den regnerischen Monaten Oktober bis Mai sind es tendenziell weniger als in den trockeneren Monaten Juni, Juli und August. Die Wassertemperaturen bewegen sich mit 25 Grad auf einem konstant hohen Niveau.

Niederschläge

Die jährliche Niederschlagsmenge fällt auf Wallis und Futuna mit 2.500 bis 3.000 Milliliter pro Quadratmeter viermal so hoch aus wie in Deutschland. Die Regenwolken haben auf den freien Ozean viel Gelegenheit sich aufzuladen. Die Niederschläge fallen dann in Form von kurzen aber ergiebigen Schauern und Gewittern. Mit Regen muss auf Wallis und Futuna das ganze Jahr über gerechnet werden. Selbst in der Trockenzeit zwischen Juni und August gibt es nie weniger als 13 Regentage im Monat. Der meiste Regen fällt allerdings zwischen November und Mai. Dann kommen bis zu 20 Regentage im Monat vor. Während der regnerischen Monate bleiben die Temperaturen sehr hoch, weshalb die Luftfeuchtigkeit auf bis zu 80 Prozent ansteigt. Es entsteht eine drückende Schwüle, die schwer erträglich ist. Glücklicherweise fällt der meiste Regen gegen Abend oder in der Nacht, wenn die Temperaturen bereits etwas zurückgegangen sind. Während der Regenmonate zwischen November und April besteht außerdem die Gefahr, dass Zyklone auf Wallis und Futuna treffen. Diese Wirbelstürme können auf dem freien Ozean eine enorme Stärke erreichen. Zwischen Juni und September dominieren dagegen kühle und trockene Winde, die für etwas Abkühlung sorgen und auch die Luftfeuchtigkeit sinken lassen.

Flagge von Wallis

Flagge von Wallis ©iStockphoto/mtrommer

Beste Reisezeit

Für die Pazifikinseln Wallis und Futuna sind die Monate zwischen Mai und Oktober als beste Reisezeit zu empfehlen. Während der Trockenzeit fällt weniger Regen, die Luftfeuchtigkeit sinkt, während sich die Temperaturen auf einem angenehmen Niveau bewegen. Es sollte allerdings berücksichtigt werden, dass die Niederschlagswahrscheinlichkeit selbst in den trockenen Monaten auf Wallis und Futuna sehr hoch ist. Es gibt nie weniger als 13 Regentage pro Monat. Besonders günstig für eine Reise sind die Monate Juni, Juli und August. Hier fallen noch die wenigsten Niederschläge, die Temperaturen sind recht mild, und kühle Winde sorgen für Erfrischung. Die Regenzeit zwischen November und April sollte man dagegen meiden, weil dann dauernde Regenschauer und hohe Luftfeuchtigkeit die Urlaubsfreuden mildern. Bei einer Reise nach Wallis und Futuna sollte man sich genug Zeit nehmen, um sich an das tropische Klima zu gewöhnen.