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Klima Macau / Beste Reisezeit Macau

In tropischer Hitze dem Glücksspiel frönen, auf einer fernen, winzigen Halbinsel am Chinesischen Meer?  Wer hätte jemals gedacht, dass dies heute problemlos möglich ist! Wer hätte gedacht, dass jenes flache Gebiet, nur einen Steinwurf von Hongkong entfernt, schon längst der berühmten Wüstenstadt in Nevada und dem mondänen Monte Carlo den Rang als Glücksspielmetropole abgelaufen hat!  Der ehemaligen portugiesichen Kolonie Macau, die seit 1999 eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China ist, ist dies gelungen. Gerade mal 28 Quadratkilometer groß und von rund 500.000 Menschen bewohnt, lockt die Stadt Millionen Touristen Jahr für Jahr an.

Klimatische Einflüsse

Macau ist durch seine Lage im Süden Chinas von subtropischen Klimaeinflüssen geprägt. Dies bedeutet heiße, feuchte Sommer und milde, deutlich kühlere und trockenere Winter.
Die Temperaturen steigen von Juni bis August auf durchschnittliche 30 Grad an. In Kombination mit der extrem hohen Luftfeuchtigkeit von bis zu 97 Prozent , entsteht eine heiß-feuchte, nahezu unerträglich schwüle Witterung, die vielen Menschen gesundheitliche Probleme bereitet. Dazu kommen die Monsunregen, die zwischen April und September für extrem starke Wolkenbrüche sorgen. Um das Ganze noch zu toppen, gesellt sich von Juli bis September auch noch die Taifun Saison dazu. Zerstörerische Wirbelstürme fegen über das Land und richten oft große Schäden an. Nicht selten mit Tsunamis im Gefolge, die ihrerseits wiederum die Küsten massiv bedrohen.

Im Durchschnitt fallen in Macau pro Jahr rund 1800 mm Niederschlag. (Zum Vergleich: Deutschland, etwa 700 mm).
Nach Ende der Monsunzeit beginnt eine deutlich angenehmere Witterungsperiode. Die Herbstmonate Oktober, November und Dezember sind wesentlich kühler und trockener und somit sehr gut zu ertragen. Die Wassertemperatur beträgt in dieser Zeit immerhin noch bis zu 26 Grad. Noch weniger Regen fällt in den Wintermonaten zwischen Januar und März. In dieser Zeit ist es allerdings auch recht kühl. Um die 15 Grad Höchsttemperatur sind keine Seltenheit.

Macau

Macau ©iStockphoto/leungchopan

Beste Reisezeit

Subtropische Regionen mit extrem heißem, schwülem Wetter sollte man im Sommer meiden, denn von Juni bis August ist das Reisen in diesen Gebieten auch für gesunde Menschen extrem anstrengend und belastend. Plant man in dieser Zeit trotzdem eine Reise nach Macau, sollten sich wetterfühlige Menschen vorher sicherheitshalber medizinisch durchchecken lassen.
Darüber hinaus muss man sich in der Taifun Saison laufend über die aktuelle Wetterlage informieren und auch das Ausgangsverbot bei drohenden Wirbelstürmen sehr ernst nehmen.
Die beste Reisezeit nach Macau ist der Herbst, von Oktober bis Dezember. Die Temperaturen sind mit 25 bis 28 Grad komfortabel, die Niederschlagsmengen nehmen deutlich ab, das Wasser ist angenehm warm.
Auf dem zweiten Platz der besten Reisezeit liegen die Monate Januar, Februar und März. Es regnet noch weniger und die Sonne scheint häufig von einem klaren, blauen Himmel. Von Nachteil könnten aber die deutlich kühleren Temperaturen sein. Meistens werden nur noch um die 15 Grad erreicht.
In der heiß-schwülen Zeit ist es besonders wichtig auf leichte, luftige Kleidung – beispielsweise aus Baumwolle – zu achten. Im Herbst kann es abends schon etwas kühler werden, so dass man eine Jacke dabei haben sollte. In den Wintermonaten hingegen ist leichte Wollkleidung das Richtige.

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