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Die Toskana – ein Land der Kastelle und Klöster

Die Planung und Umsetzung

Das erste Mal, als wir die Toskana besuchten, liegt schon 4 Jahre zurück, aber ab diesem Zeitpunkt fuhren und fahren wir regelmäßig in diese Region von Italien. Angefangen hat eigentlich alles an einem verregneten Tag im April, wir planten gerade unseren Jahresurlaub mit unseren Zwillingen. Wo soll man nun mit den 5 Jahre alten und doch sehr anspruchsvollen kleinen Geistern erholsame Stunden, von denen beide Parteien, Eltern und Kinder, etwas haben, verbringen. Sicher wir wussten schon, dass die Toskana wohl das beliebteste Reiseziel in Italien ist und für uns wäre das ganz prima, aber kann man mit Kindern hier auch einen schönen Urlaub verbringen. Um diese Frage zu beantworten, wälzten wir zahlreiche Reiseführer, und wenn man denen Glauben schenken wollte, wäre in der Toskana ein ideales Ziel für Urlauber mit Kindern. Wir sprangen damals einfach in kalte Wasser und können nur immer wieder sagen, es hat sich gelohnt.
Die Toskana, ist sicher das Land der ungebändigten Sehnsucht nach kulinarischen Hochgenüssen, mit Weinbergen und zahlreichen Zypressenhainen, und wenn man wie wir damals den Reisführern glaubt, schlägt das Herz in Siena. Also haben wir uns an Werk gemacht, in dieser Gegend nach einer geeigneten Unterkunft für uns vier zu suchen. Unser Quartier fanden wir zu sehr günstigen Konditionen etwa 45 km von Siena entfernt in Radicondoli.

Tagesausflüge, die bequem mit Kindern machbar sind

Wir haben festgestellt, dass man gerade von hier aus besonders schöne Ausflüge mit Kindern unternehmen kann. Wir wollen hier einmal ganz schnell ein paar Tagestourentipps mit Kindern abgegeben, vielleicht sind diese für die Leser, die auch mit Kindern in der Toskana unterwegs sein möchten von Nutzen. Wir haben beispielsweise sehr schöne Tagesausflüge in die Provinzhauptstadt Arezzo und zum strategischen Vorposten an der Grenze zwischen Siena und Florenz zum Casole de Elsa unternommen, für unsere Buben war es sehr interessant. Besonders hat es ihnen aber in dem herrlichen Küstenort Castiglione della Pescaia gefallen. Die kleinen Wanderung auf den 340 Meter hohen Festungshügel war für sie der Höhepunkt des Tages.

Einige weiter hilfreiche Tipps für die Durchführung der Tagestouren mit Kindern

Wir haben auch aus unseren Fehlern gelernt, denn wir sind bei unserer ersten Reise in die Toskana immer zu den ungünstigsten Zeiten mit unseren Buben zu den Tagetouren aufgebrochen. So ist es meistens der Fall gewesen, dass wir inmitten der Touristenanstürme ebenfalls in den Städten waren und dies bedeutet für Eltern mit Kindern einfach nur Stress. Der kann ganz leicht vermeiden werden, wenn man beispielsweise sich zu einem Tagesausflug nach Siena, Pisa oder ganz besonders nach San Gimignano entscheidet. Besonders die Kinder kommen hier auf ihre Kosten, aber bedenken sollte man, dass es lohnend ist, wenn man die Städte entweder vor 11.00 Uhr am Vormittag oder noch besser nach 16.00 Uhr nachmittags besucht. Zu diesen Zeiten kann man mit seinen Kindern ganz entspannt und ohne die zahlreichen und obligatorischen Touristenströme, die Städte ansehen oder in einem Restaurant einen kleinen Imbiss zu sich nehmen. Dann bekommt man sogar ganz einfach und schnell einen Platz und muss sich nicht durch die Touristenmassen drängeln. Die Touristenbusse sind vor 12.00 Uhr selten in den Städten und verlassen diese in der Regel ziemlich pünktlich nach 16.00 Uhr, um ihr straffes Programm einhalten zu können. Familien m Internetunternehmen Kindern können hier durchaus davon profitieren. Florenz besuchen wir auch immer wieder gerne und dies tun wir aber immer nur an den Wochenenden, denn an den Wochenenden gibt es keinen großen Geschäftsverkehr in Florenz mehr, die Einwohner der Stadt ziehen sich an die Küste zurück, um auszuspannen. Die Badeausflüge an die Küste machen wir immer in der Woche, denn dort sind wir so ziemlich allein am Strand.

Die Toskana

Die Toskana ©iStockphoto/StevanZZ

Einige wichtige allgemeine Tipps für eine Reise in die Toskana

Nun, es gibt verschiedenen Möglichkeiten in die Toskana zu reisen, wir tun dies in der Regel immer mit dem Auto, wählen aber immer verschiedene Routen, um es den Kindern auch etwas abwechslungsreicher gestalten zu können. Im ersten Jahr sind wir über den Fern-Pass und den Brenner gefahren. Wir waren cirka 1.600 km auf der Piste und wir haben uns auf der Hinfahrt für eine Übernachtung in der Nähe von Kempten entschieden, was auch für unsere Buben sehr schön war. Das hatte auch den Vorteil, dass wir am nächsten Morgen schon sehr früh die Pässe überqueren konnten. Wenn man sich für den Reschenpass entscheiden sollte, ist hierbei wichtig zu wissen, dass man zusätzlich mit einer landschaftlich reizvolleren Umgebung, ohne zusätzliche Mautgebühr belohnt wird, es dauert aber eben etwas länger und mit Kindern wählen wir eigentlich immer, die kürzeren Strecken.

Aber auch die Anreise über die Schweiz und die Durchfahrt durch den St. Gotthard Tunnel ist einfach nur genial. Allerdings haben wir in einer sehr teuren Bleibe übernachten müssen, aber für die Kinder war das eben am idealsten. Die Übernachtungsmöglichkeit am Vierwaldstättersee in Buoch hat uns am besten gefallen, sie ist absolut auf Familien mit Kindern eingerichtet und bietet sogar eine Kinderbetreuung rund um die Uhr, wenn man doch einmal etwas Ruhe und Entspannung vor der letzten Etappe braucht.

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